Hatori Kibble

Jo eh…

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Neulich im Feedreader (Teil XIII): 3D-Drucker, E-Books vom Bund, Archive und Ninja BibliothekarInnen

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Diese kleine Rubrik gab es hier schon länger nicht mehr…

3D printing expands the frontier of the ongoing digital transformation of our society, and—in keeping with our reputation for digital leadership—library professionals are helping people and communities take advantage of this development. Library 3D printing is empowering people to engage in creative learning, launch business ventures and solve complex health problems.

  • fiktion.cc
    Lesen.net berichtet über eine neue Seite mit kostenlosen E-Books. Gefördert wird diese von der Kulturstiftung des Bundes und aktuell sind bereits zwei Texte in verschiedenen Formaten verfügbar. Die Ziele klingen jedenfalls sehr ambitioniert:

Gemeinsam mit Schriftstellerkollegen, IT-Spezialisten und Grafikern soll ein grundlegend neues, konzentrationsförderndes Leseformat entwickelt werden, das über eine bloße Kopie des gedruckten Buches hinausreicht und als kostenlose Open Source Vorlage Verlagen und Plattformen zur Verfügung gestellt wird.

People are already using our digital stuff in ways we don’t expect. The question is whether libraries, archives and museums see this hunger for connection as an invitation or a threat. Do we join the party, or call the police to complain about the noise?

As we’ve discussed in this working group, the ethics of cultural heritage and Open Source overlap considerably and the open source community considers those in the cultural heritage sector to be natural allies.

At my old library, we had a nailgun in the server room for quick application to select drives in case the feds came calling. This was an academic library and we were more concerned about a student’s late night on Pirate Bay ruining the rest of their education than the NSA.

Written by Peter

Oktober 1, 2014 at 9:35 pm

Veröffentlicht in E-Books, Neulich im Feedreader

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Schöne Projekte mit viel GLAM!

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Im Moment gibt es wieder spannende Initiativen aus dem GLAM-Bereich:

Coding Da Vinci

Letztes Wochenende begann in Berlin ein „Kultur-Hackathon“:

Nach dem Motto „Let them play with your toys!“ (Jo Pugh, National Archives UK) wollen wir im Rahmen von Coding da Vinci ergründen, was passiert, wenn Kulturinstitutionen mit der Entwickler-, Designer- und Gamescommunity ins Gespräch kommen und in kreativer Art und Weise das digitale Kulturerbe nutzbar machen.

Auf Basis von offenen Kulturdaten entstehen prototypische Anwendungen in einem gemeinsamen Dialog mit Kulturinstitutionen und Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland.

Eine großartige Idee, um einmal zu schauen, was man denn mit unseren tollen bibliothekarischen Daten so alles anstellen kann.

Dokumentation

Hübsche Art der Dokumentation mit Sketchnotes

Erste Projektideen (von der Weltkriegsdokumentation bis zum Vogelstimmenwecker) kann man sich bereits ansehen, ich bin gespannt, was in den nächsten 10 Wochen noch so alles entstehen wird.

Eyes on the past

Tim Sherratt hatte ich ja im Zusammenhang mit dem TroveNewsBot schon einmal erwähnt. Nun gibt es ein neues Projekt von ihm:

Faces offer an instant connection to history, reminding us that the past is full of people. People like us, but different. People with their own lives and stories. People we might only know through a picture, a few documentary fragments, or a newspaper article.

On this site I’m exploring whether faces can provide a way to explore more than 120 million newspaper articles available on Trove.

Eyes on the past

„Eyes on the past“

Mir gefällt ja dieser verspielte Ansatz der digitalen Sammlung als „Wunderkammer“ sehr gut. Auf Twitter wurde das als „a poetic way to search library catalogues“ bezeichnet und in der Tat ist „Eyes on the past“ wohl die maximale Distanz zur Boole’schen OPAC-Suchmaske.

(Das Projekt läuft derzeit auf einem Testserver, falls der Link irgendwann nicht mehr funktioniert, findet man vielleicht auf der Homepage des Entwicklers noch mehr Informationen dazu.)

Written by Peter

April 28, 2014 at 9:18 pm

Neulich im Feedreader (Teil IV): Ein bisschen Roulette, schon wieder GitHub, frühes „open access“ und Lärm nach Belieben

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Nun denn, was hat sich in letzter Zeit so angesammelt?

The paper items preserved in the Library also shed light on the origins of another information technology: print. The Diamond Sutra, one of the most famous documents recovered from Dunhuang, was commissioned in 868 A.D., “for free distribution,” by a man named Wang Jie, who wanted to commemorate his parents.

  • Noisli
    Manchmal arbeitet es sich ja etwas besser bei etwas Hintergrundgeräuschen. Noisli bietet jede Menge: von Regen, über Lagerfeuer bis hin zur Kaffeehausatmosphäre.
  • Code4Lib Journal
    eine neue Ausgabe des Code4Lib Journals ist auch wieder erschienen:

This issue, born during the long days of summer in the northern hemisphere, focuses on what libraries can bring to the digital table both in terms of special collections and metadata expertise. Articles range from an analysis of a large cross institutional collection of EAD finding aids, to mixing it up with Wikipedia and Authority records, to using Apache Hadoop, Apache Mahout and html5 to further institutional collections storage and discovery.

 

 

Written by Peter

Oktober 20, 2013 at 6:25 pm

Veröffentlicht in Neulich im Feedreader

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TroveNewsBot: Lasst digitale Sammlungen sprechen!

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TroveNewsBot

TroveNewsBot

Der EuropeanaBot ist ja kein Einzelphänomen, als Inspiration hatte ich ja schon den DPLABot erwähnt. Daneben gibt es aber noch den TroveNewsBot, der auf ein Repository der National Library of Australia zugreift und an die 100 Millionen Zeitungsartikel durchsucht.

Spannend an diesem Bot ist, dass er mit NutzerInnen interagieren kann: Man ihn über Twitter ansprechen und eine Suche ausführen lassen:

Eine Suche mit dem TroveNewsBot

Eine Suche mit dem TroveNewsBot

Der TroveNewsBot twittert aber auch selbstständig und lässt sich dabei von den Nachrichten oder dem DPLABot inspirieren:

  • At 9am, 3pm and 9pm (AEST), TroveNewsBot tweets a random article that has been updated or added in the previous 24 hours.

  • At 8am, 12 noon, 4pm and 8pm (AEST), TroveNewsBot tweets a response to the latest news item from the ABC’s Just In page.

  • Every few hours TroveNewsBot tweets a response to the most recent link from DPLA tweeted byDPLABot.

Der Entwickler Tim Sherratt ist an der Universität Canberra am Digital Treasures Programm beteiligt und sieht durch den Bot als eine neue Möglichkeit „Unterhaltungen mit Sammlungen“ zu führen:

I think it’s because what we’re discussing today, what the Digital Treasures Program is about, is not just visualisation. It’s about transformation. It’s about taking cultural heritage collections and changing them. Changing what we can do with them. Changing how we see them. Changing how we think about them.

It’s about creating spaces within which we can have ‘critical encounters with digitized objects’ that ‘make us rethink what we thought we knew’.

Dies ist natürlich ein hochspannender Gedanke: jede Sammlung hat eine eigene Persönlichkeit und eine eigene „Stimme“:

Der Prozess der Nutzung und des Entdeckens von digitalen Ressourcen kehrt sich also um: nicht mehr die Nutzerin/der Nutzer sucht oder stöbert in den Sammlungen, sondern die Sammlungen werden „autonom“ aktiv und präsentieren die Objekte.

Ein „Best-Of“ der bisherigen TroveNewsBot Tweets kann man auf Storify sehen, der Quellcode wird auf GitHub gehostet.

Written by Peter

September 13, 2013 at 8:00 am

Veröffentlicht in Programmierung

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Serendip-o-matic: Der Automat für Zufallsfunde…

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In letzter Zeit habe ich mich ja durch die Arbeit am  EuropeanaBot ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, wie man digitale Sammlungen über das Serendipidätsprinzip besser präsentieren kann.

Durch einen Tweet bin ich dann auf „Serendip-o-matic“ gestossen:

Serendip-o-matic

Serendip-o-matic

Eigentlich eine geniale Sache: man kann diese Seite mit eigenen Texten oder seiner Zotero-Literatursammlung füttern, das Programm extrahiert mögliche Suchbegriffe und fragt damit die DPLA, Europeana, Trove und Flickr Commons ab.

In der Presserklärung klingt das dann so:

Serendip-o-matic works for many different users. Students looking for inspiration can use one source as a springboard to a variety of others. Scholars can pump in their bibliographies to help enliven their current research or to get ideas for a new project. Bloggers can find open access images to illustrate their posts. Librarians and museum professionals can discover a wide range of items from other institutions and build bridges that make their collections more accessible. In addition, millions of users of RRCHNM’s Zotero can easily run their personal libraries through Serendip-o-matic.

Das Motto des „Serendip-o-matic“ ist „Let Your Sources Surprise You!„. Das allerdings funktionierte bei meinem ersten Test etwas zu gut:

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Der Zusammenhang meiner Zotero-Bibliothek zu einem Filmplakat für „Auf ins blaukarierte Himmelbett“ erschliesst sich mir zumindest nicht auf Anhieb..

Bei längeren Texten funktioniert das aber etwas besser: Aus einem deutschsprachigen Paper zu unserem EVA-Projekt hat der Serendip-o-matic beispielsweise die Begriffe: „fernleihe, für, bibliothek, fernleihen, können, nutzer, fachreferenten, über, erwerbungsvorschläge, fernleihbestellungen, teilnehmenden, 2, abbildung, kriterien, potentielle“ ausgefiltert und danach gesucht. (Und bei einem klassischen geisteswissenschaftlichem Thema wären die Suchergebnisse wahrscheinlich auch noch etwas aufschlussreicher…)

Entstanden ist dieses Programm übrigens während eines Hackathons: Bei „One Week | One Tool“ hatten sich 12 WissenschaftlerInnen aus dem Bereich Digital Humanities getroffen um gemeinsam Software zu entwickeln.

Etwas mehr Hintergrundinformation zu diesem Projekt gibt es auch in diesem Youtube-Video:

Falls jemand auch daran mitarbeiten will oder etwas hinter die technischen Kulissen des „Serendip-o-matic“ schauen will: Das Projekt ist auch auf Github zu finden.

Written by Peter

August 5, 2013 at 8:00 am