Hatori Kibble

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Jede Menge Nobelpreise für den @EuropeanaBot

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Nun gut, der EuropeanaBot findet jetzt österreichische Orte und Katzenbilder.  Das ist ja alles ganz nett, aber doch ein sehr eingeschränktes Themenspektrum.

Also war ich auf der Suche nach einem weiteren offenen Datenset, mit dem sich in der Europeana interessante Bilder finden lassen.  Personendaten sind da relativ naheliegend (es gibt etwa jede Menge Bilder von Schauspielerinnen oder Politikern). Eine ziemlich interessante Menge an potentiellen Suchtermen ist aber auch die Liste der NobelpreisträgerInnen, die dankenswerterweise als offene Daten im JSON- oder CSV-Format zur Verfügung gestellt wird.

Insgesamt ist das eine Liste mit 864 Personennamen und wenn man damit die Europeana füttert, bekommt man so schöne Ergebnisse, wie etwa ein Bild von Konrad Lorenz auf dem Motorrad:

Die Liste wird vom Bot wieder durchgemischt und Ergebnisse werden mit verschiedenen Texten getwittert. Die Tweets sind also insgesamt wieder etwas interessanter geworden und das Verhältnis der einzelnen Themenbereiche hat sich damit zu 10 % Katzenbilder, 30 % Ortsbilder, 50 % NobelpreisträgerInnen und 10 % Sonstiges verschoben.

Die genauen Änderungen kann man wieder auf GitHub verfolgen.

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Written by Peter

August 1, 2013 at 10:20 pm

Der @EuropeanaBot mag jetzt auch Katzen!

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Die erste Ausbaustufe des EuropeanaBots war ja, einfach Bilder aus den Europeana-Sammlungen zu einzelnen Orten zu präsentieren. Das funktioniert auch inzwischen hinreichend gut (ein kleines Umlauteproblem habe ich behoben und die Suche geht jetzt nicht mehr auf den Titelindex, sondern fragt explizit Ortsschlagwörter ab).

Dieses Verfahren hat – zumindest für mich – schon einige nette Bilder gefunden und auch einige Überraschungen gebracht (ich wusste z.B. nicht, dass es in Niederösterreich mal einen Kohletagbau gab..). Alles in allem ist diese stündliche Datenlieferung aber etwas langweilig und vorhersehbar, daher wollte ich dem Bot mit einer neuen Version etwas mehr Persönlichkeit verleihen.

Es gibt ja auf Twitter so einige Rituale: Montag morgen jammern alle, am Freitag gibt es den #FollowFriday und irgendwie mögen alle Katzenbilder. Das lässt sich nun auch programmtechnisch umsetzen und so ist der EuropeanaBot jetzt auch ein „typischer Twitterer“.

Er  versucht freundlicherweise den Montag Morgen etwas erträglicher zu machen:

Manchmal postet er Katzenbilder:

Und freitags werden dann Twitteraccounts aus dem Europeana-Umfeld empfohlen.

Daneben gibt es noch zwei kleine Spaßfunktionen: Durch die xkcd Comics ist ja M.C. Hammer durchaus im Nerd-Universum angekommen. Auch der Bot ist ein Fan und zeigt das manchmal:

Neben 90er Jahre Hip-Hop mag der Bot auch aus unerfindlichen Gründen Einhörner:

Natürlich kann man jetzt diese Ergänzungen etwas unnötig/kindisch finden, aber mir ging es darum, neue Arten einer Sammlungspräsentation auszuprobieren. Ein Twitterbot ist eben kein RSS-Feed einer Neuerwerbungsliste, sondern soll sich an das Umfeld und die spezifische Kultur von Twitter etwas anpassen.

Was meinen eigentlich meine p.t. KollegInnen? Ist so ein TwitterBot ein probates Mittel um digitale Sammlungen, lizensierte Datenbanken, etc. zu bewerben? Oder ist Twitter einfach (noch) nicht relevant genug und manuelle Facebook-Postings tun’s auch?

Das nächste Upgrade des EuropeanaBots wird übrigens wieder inhaltlicher Natur sein. Ich habe da wieder ein schönes Set an offenen Daten gefunden… Mehr dazu aber – aus Gründen – erst nächste Woche.

Written by Peter

Juli 22, 2013 at 10:09 pm

Veröffentlicht in Perl, Programmierung, Scripts, Software

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Kleiner Nischenpost…

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Zugegeben die Zielgruppe ist doch sehr überschaubar, aber für Perl-Anwender, die das E-Paper der taz abonniert haben, gibt es jetzt auf GitHub ein neues Modul TazDownloader.

use TazDownloader;

my $T=TazDownloader->new(User=>'foo', Password=>'bar');

print $T->isAvailable(Date=>'Tomorrow'); # "true|false"

print $T->isAvailable(Date=>'Today'); # "true|false"

print $T->isAvailable(Date=>'23.02.2013'); # "true|false"

print $T->isAvailable(Date=>'23.02.2013', Format=>'ascii'); # "true|false"

$T->downloadIssue(TargetDir=>"/tmp", 
                  Format=>'epub_faks', 
                  Date=>'23.02.2013' 
                 );

Über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge würde ich mich freuen und über Hinweise auf Bugs – na ja.. – natürlich auch!

Written by Peter

Februar 24, 2013 at 3:17 pm

Veröffentlicht in Basteln, Perl, Programmierung, Scripts, Software

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Zotero jetzt auch alleinstehend zu haben

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Im September wurde ja eine Version als eigenständiges Programm angekündigt, die es ermöglicht Zotero auch mit dem Internet Explorer Google Chrome oder Safari zu nutzen. Gestern schließlich wurde die erste Version dieses Standalone Clients veröffentlicht.

Ankündigung auf Twitter

Ankündigung auf Twitter

Das Programm kann eine bereits existierende Datenbank nachnutzen, dazu muss aber auf die neueste Version des Firefox-Addons aktualisiert werden.

Nach einer Installation der Safari Extension erscheint dann auch dort das Zotero Icon.

Zotero Icon in der Safari Werkzeugleiste

Zotero Icon in der Safari Werkzeugleiste

Damit Literaturnachweise importiert werden können muss zuerst das Programm gestartet werden. Die Oberfläche entspricht der Firefox-Erweiterung, da hat sich jetzt nichts groß getan. Auch der Import und das Erkennen verschiedener Medienarten funktionieren wie gewohnt.

Zotero mal alleinstehend

Zotero mal alleinstehend

Import mehrerer Nachweise

Ein kleiner Warnhinweis noch: die Zotero-Macher weisen eindrücklich darauf hin, dass es sich bei der jetzigen Veröffentlichung nur um eine Alpha-Version handelt und Probleme auftauchen können.

Aber trotzdem ist zu sehen, dass Zotero jetzt auch ein ernsthaftes Angebot an Safari und Internet Explorer Google Chrome Nutzer machen kann und damit eine weitere wichtige Entwicklungsstufe genommen hat.

Nachtrag: Danke für den Hinweis in den Kommentaren. Ich hatte Chrome und Internet Explorer verwechselt, für letzteren gibt es noch kein Plug-in.

Written by Peter

Januar 15, 2011 at 4:11 pm

Koha kurz angeschaut…

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Der Name Koha fällt öfters beim Thema open source Bibliothekssoftware. Insbesondere durch eine angekündigte Hosting-Initiative des Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg könnte diese Software auch in Deutschland bekannter werden.

Im Rahmen meines Studiums habe ich mir diese Software mal näher angesehen:

Koha – der Maori Name für „Geschenk“ – wurde 1999 vom Horowhenua Library Trust in Neuseeland entwickelt und ging zum ersten Mal 2000 in Produktion  (die Historie erzählt Pat Eyler im Linux Journal).  Inzwischen ist man bei  Version 3.0.2 und es gibt über 1 000 Koha Benutzer weltweit (eine unvollständige Auflistung findet man in dieser Google-Map).

Problematisch für den Einsatz in Deutschland ist vorerst noch die starke MARC-Lastigkeit (aber zumindest perspektivisch sollte MARC ja an Einfluss gewinnen) und das Fehlen von deutschsprachiger Dokumentation.

Das Interessante an Koha ist auch, das man diese Software relative unkompliziert als „Virtual Appliance“ testen kann:

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Written by Peter

Juli 31, 2009 at 11:06 pm

Veröffentlicht in Software

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