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DIY Fernleihe – die dunkle Seite der Macht

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Nach dem letzten technischen Post, wieder einmal etwas Bibliothekarisches…

Logo der "Pirate University"

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Wenn man sich die bibliothekarischen Dienstleistungen so anschaut, dann haben wir es eigentlich überall ganz gut geschafft, uns auf den Medienwandel einzustellen: wir lassen unsere StudentInnen in Datenbanken recherchieren, betreiben Hochschulschriftenserver, verleihen E-Books, digitalisieren alte Schriften…

Eine große Ausnahme gibt es allerdings: die Fernleihe. Gut, der Vorgang an sich ist rasant beschleunigt worden. Dank SLNP werden zwar innerhalb weniger Sekunden potentielle Lieferbibliotheken abgeklappert, aber es geht halt doch noch „nur“ um physische Bücher.

In der Aufsatzfernleihe wurde – infolge der Urheberrechtsnovelle –  das Rad sogar wieder zurückgedreht und die elektronische Auslieferung an die EndnutzerInnen gestoppt. Immerhin gibt es dort erste Ansätze Artikel aus E-Journals in die Fernleihe zu bringen, bei E-Books sieht es allerdings noch düster aus. Anscheinend wurde ein entsprechender DFG Antrag einiger Verbünde vor kurzem unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass kein wirklicher Bedarf für die Ausleihe von E-Books bestehen würde.

Angesichts der Tatsache, dass der Anteil von E-Books in der Erwerbung steigt und damit immer größere Bestände von der Fernleihe abgekoppelt werden, ist das zumindest eine interessante Annahme.

Aber Handlungsbedarf besteht, denn unsere NutzerInnen sind gerade dabei, sich Alternativen zu einer klassischen bibliothekarischen Dienstleistung aufzubauen.

Zwei Formen solch einer „Untergrund-Fernleihe“ sind mir in letzter Zeit aufgefallen:

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Written by Peter

Juli 31, 2012 at 8:48 pm

Veröffentlicht in Soziale Netzwerke

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