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Das Kölner OK Lab: einfach mal in der Wikipedia sitzen, Bier trinken und programmieren

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So, erst mal vorsichtig den Staub hier wegpusten…

Über ganz Deutschland verteilt gibt es OK Labs, regionale Gruppen von ProgrammiererInnen, DesignerInnen oder interessierten BürgerInnen, die sich für offene Daten und ihre Anwendungsmöglichkeiten interessieren.

Die Kölner Gruppe beschreibt sich so:

Das Kölner OK Lab ist eine regionale Gruppe von Designern, Entwicklerinnen, Journalisten und Anderen, die sich regelmäßig treffen, um an nützlichen Anwendungen rund um Offene Daten zu arbeiten.

Unser Treffen findet alle zwei Wochen statt. Schaut einfach in unserer Meetup Gruppe vorbei!

Wir entwickeln Anwendungen, die Kölner Spielplätze oder Denkmäler auf Karten zeigen, für Tiere aus Kölner Tierheimen per Twitter ein Zuhause suchen oder in 3D zeigen, wie viele junge Menschen wo in Köln wohnen.

Andere Projekte der Gruppe sind z.B.: „OpenAir Cologne“, ein Netzwerk selbstentwickelter Sensoren um die Stickstoffdioxid Belastung in der Stadt messen zu können, oder „KVB Fahrräder“, eine Webseite um die (errechnete) Nutzung der Fahrräder zu visualisieren.

Viele der Anwendungen nutzen auch Datensätze die über das Portal „Offene Daten Köln“ zur Verfügung gestellt werden. Für meine Projekte habe ich etwa folgende Quellen benutzt:

  • Aktueller Pegelstand des Rheins, bereitgestellt von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln
    Mein Twitterbot @koelnpegelbot nutzt diese Schnittstelle um über den aktuellen Wasserstand zu informieren. Der Bot kredenzt dazu noch eine kölsche Lebensweisheit oder rechnet den Pegelstand lokalspezifisch in Kölschstangen um. (GitHub Repository)

    Pegelbot

    Der Pegelbot twittert den Wasserstand des Rheins

  • Diversity Kalender Köln
    Dieser Kalender beinhaltet die Fest- und Feiertage der großen Religionsgemeinschaften sowie weltliche Fest- und Feiertage. Leider wurden die Daten nur als CSV publiziert, daher habe ich ein kleines Skript geschrieben, dass die Daten in eine ICS-Datei konvertiert, damit der Kalender einfach in gängige Software importiert werden kann. (GitHub Repository)
    Um etwas Erfahrung mit der Programmiersprache Go und Mikroservice-Architekturen zu sammeln habe ich auch einen kleinen Webservice geschrieben, der die Feiertagsdaten nach Abfrage als JSON liefert. (GitHub Repository)
    Auch das hat wieder zu einem neuen Twitterbot geführt: Der @feiertagbot informiert über die Feiertage und versucht auch über die Wikipedia mehr Informationen dazu zu liefern.

    feiertagbot

    Ein TwitterBot mit Partyhütchen

Eine Besonderheit der OK Lab Treffen in Köln ist auch der Ort: Man trifft sich im „Lokal K“:

Das Lokal K wurde als Pilotprojekt für einen regionalen Stützpunkt von einer Gruppe in Köln und Umgebung ansässiger Wikipedianer gemeinsam mit dem Wikimedia Deutschland e. V. (WMDE) eingerichtet. Es wurde durch WMDE angemietet und laufende Kosten sowie weitere Kosten zur Einrichtung und zum Betrieb werden von WMDE getragen […].

Man sitzt also sozusagen physisch in der Wikipedia…

Written by Peter

April 6, 2017 at 9:45 pm

Veröffentlicht in Programmierung, Software

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Neulich im Feedreader (Teil XIII): 3D-Drucker, E-Books vom Bund, Archive und Ninja BibliothekarInnen

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Diese kleine Rubrik gab es hier schon länger nicht mehr…

3D printing expands the frontier of the ongoing digital transformation of our society, and—in keeping with our reputation for digital leadership—library professionals are helping people and communities take advantage of this development. Library 3D printing is empowering people to engage in creative learning, launch business ventures and solve complex health problems.

  • fiktion.cc
    Lesen.net berichtet über eine neue Seite mit kostenlosen E-Books. Gefördert wird diese von der Kulturstiftung des Bundes und aktuell sind bereits zwei Texte in verschiedenen Formaten verfügbar. Die Ziele klingen jedenfalls sehr ambitioniert:

Gemeinsam mit Schriftstellerkollegen, IT-Spezialisten und Grafikern soll ein grundlegend neues, konzentrationsförderndes Leseformat entwickelt werden, das über eine bloße Kopie des gedruckten Buches hinausreicht und als kostenlose Open Source Vorlage Verlagen und Plattformen zur Verfügung gestellt wird.

People are already using our digital stuff in ways we don’t expect. The question is whether libraries, archives and museums see this hunger for connection as an invitation or a threat. Do we join the party, or call the police to complain about the noise?

As we’ve discussed in this working group, the ethics of cultural heritage and Open Source overlap considerably and the open source community considers those in the cultural heritage sector to be natural allies.

At my old library, we had a nailgun in the server room for quick application to select drives in case the feds came calling. This was an academic library and we were more concerned about a student’s late night on Pirate Bay ruining the rest of their education than the NSA.

Written by Peter

Oktober 1, 2014 at 9:35 pm

Veröffentlicht in E-Books, Neulich im Feedreader

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