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Nicht nur lesen, sondern auch schreiben in der Stadtbibliothek

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In der Stadtbibliothek lernen wie man StreetArt sprayt? O tempora, o mores!

Im Makerspace der Stadtbibliothek Köln gibt es eine neue Veranstaltungsreihe, gefördert vom Land NRW:

Angeboten werden verschiedene Seminare: vom Malen mit dem iPad, Grundlagen des Podcastings, E-Books erstellen, bis hin zur richtigen Verwendung von Klebeband (OK, mit der Bezeichnung „masking tape“ klingt das etwas interessanter …).

Freundlicherweise ist die Teilnahme kostenlos, lediglich Materialkosten können anfallen.

Letzten Freitag hatte ich mir das einmal angeschaut und den Workshop „Kreatives Schreiben für Blogger“ besucht:

Einen eigenen Blog einzurichten ist relativ unkompliziert. Wie aber kann ein Blog inhaltlich gefüllt werden, damit er auch interessant für Leser ist? Wir konzipieren und schreiben gemeinsam mit Günter Peglau Texte, beschäftigen uns mit Ideenfindung und Schreibzielen. Was wollen wir vermitteln? Was bringt der Text dem Empfänger? Unbefangen und ohne Stress soll jeder den Themen, die ihm wichtig sind, Ausdruck verleihen. Ziel ist auch, Schreibblockaden abzubauen und ein Gespür für einen individuellen Schreibstil zu entwickeln.

Trotz des Titels lief das ganze überraschend analog ab: die Texte entstanden mit Hilfe von Stift und Papier. Auch inhaltlich ging es eher um das Schreiben allgemein als um die Spezifika von Blogartikeln. Das kann aber auch der begrenzten Zeit geschuldet sein. 3 Stunden sind bei 12 TeilnehmerInnen doch etwas kurz.

Die Gruppe war allerdings sehr heterogen zusammengesetzt, was zu sehr unterschiedlichen Texten und einem spannenden Austausch darüber führte.

Also durchaus ein interessanter Nachmittag und empfehlenswert das Programm (PDF) weiter im Auge zu behalten.

(Nach dem Workshop habe ich noch ein ziemlich cooles neues Projekt in der Stadtbibliothek entdeckt, aber leider versprochen vor der offiziellen Eröffnung nicht darüber zu bloggen …)

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Written by Peter

März 17, 2014 at 9:05 pm

Veröffentlicht in Bibliotheken, Texte

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Neulich im Feedreader (Teil VII): Katzen, Makerspaces, was zum Lesen und MARC stirbt wiedermal…

with one comment

  • Shifting from Shelves to Snowflakes
    BoingBoing weist auf einen Artikel zum Thema Bibliotheken und Makerspaces hin:

    „At the library, we introduce people to new ideas, new concepts through books and programs. [The Maker Lab] is introducing people to new technology through collaborative learning and creating that is hands-on,[…]“

  • Historical Cats
    Ein TwitterBot der Katzenbilder aus der DPLA postet. Der Code dazu ist ebenfalls verfügbar. Entstanden ist das Projekt übrigens bei einem „library hackathon“ Ende Jänner.
  • The MarcRecord
    Bibliothekarische Version des Jabberwocky:

    And has thou slain the MarcRecord?
    Come to my arm, my beamish boy!
    O frabjous day! On METS! On MODS!
    He chortled in his joy.

  • Read the Harvard Classics Every Day This Year
    Die „Harvard Classics“ sind eine Art literarischer Kanon aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.  Teleread weist auf ein interessantes E-Book Projekt hin:

    What a project to put together, and what a project to undertake to read! A complete set of them, long available via MobileReadthanks to a devoted user, has been languishing in my Calibre library for some time, unread because I simply didn’t know where to start with it. It turns out these books used to come with a pamphlet which offered suggestions for reading selections for every day of the year, chosen for their length (15 minutes) and interest. What a great way to dive into this massive collection!

    Teilweise wegen der antiquierten Sprache etwas mühsam zu lesen, aber sehr vielfältig (in den letzten Tagen hatte ich z.B. einen Reisebericht von Charles Darwin, eine Episode der Odyssee und ein Stück Herodot.)

  • Conduct Unbecoming (a Library Conference)
    Die ALA hat „Verhaltensempfehlungen“ (mir fällt gerade keine gute Übersetzung für „code of conduct“ ein…) für Konferenzen beschlossen.

    A passel of librarians just did two very cool things. First they pulled together on their own to synthesize existing American Library Association policies to create a code of conduct “statement” for ALA conferences — an action that makes ALA a safer space for people vulnerable to harassment. Then these librarians worked through the system to get ALA’s Executive Board to approve the statement.

    Karen Schneider schildert in einem Blogpost die Diskussionen dahinter. Der im Text angesprochene Code4lib „code of conduct“ liegt übrigens auch auf GitHub, dadurch lassen sich Textänderungen schön nachvollziehen.

Written by Peter

Februar 2, 2014 at 6:31 pm