Hatori Kibble

Jo eh…

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Schöne Projekte mit viel GLAM!

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Im Moment gibt es wieder spannende Initiativen aus dem GLAM-Bereich:

Coding Da Vinci

Letztes Wochenende begann in Berlin ein „Kultur-Hackathon“:

Nach dem Motto „Let them play with your toys!“ (Jo Pugh, National Archives UK) wollen wir im Rahmen von Coding da Vinci ergründen, was passiert, wenn Kulturinstitutionen mit der Entwickler-, Designer- und Gamescommunity ins Gespräch kommen und in kreativer Art und Weise das digitale Kulturerbe nutzbar machen.

Auf Basis von offenen Kulturdaten entstehen prototypische Anwendungen in einem gemeinsamen Dialog mit Kulturinstitutionen und Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland.

Eine großartige Idee, um einmal zu schauen, was man denn mit unseren tollen bibliothekarischen Daten so alles anstellen kann.

Dokumentation

Hübsche Art der Dokumentation mit Sketchnotes

Erste Projektideen (von der Weltkriegsdokumentation bis zum Vogelstimmenwecker) kann man sich bereits ansehen, ich bin gespannt, was in den nächsten 10 Wochen noch so alles entstehen wird.

Eyes on the past

Tim Sherratt hatte ich ja im Zusammenhang mit dem TroveNewsBot schon einmal erwähnt. Nun gibt es ein neues Projekt von ihm:

Faces offer an instant connection to history, reminding us that the past is full of people. People like us, but different. People with their own lives and stories. People we might only know through a picture, a few documentary fragments, or a newspaper article.

On this site I’m exploring whether faces can provide a way to explore more than 120 million newspaper articles available on Trove.

Eyes on the past

„Eyes on the past“

Mir gefällt ja dieser verspielte Ansatz der digitalen Sammlung als „Wunderkammer“ sehr gut. Auf Twitter wurde das als „a poetic way to search library catalogues“ bezeichnet und in der Tat ist „Eyes on the past“ wohl die maximale Distanz zur Boole’schen OPAC-Suchmaske.

(Das Projekt läuft derzeit auf einem Testserver, falls der Link irgendwann nicht mehr funktioniert, findet man vielleicht auf der Homepage des Entwicklers noch mehr Informationen dazu.)

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Written by Peter

April 28, 2014 at 9:18 pm

Serendip-o-matic: Der Automat für Zufallsfunde…

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In letzter Zeit habe ich mich ja durch die Arbeit am  EuropeanaBot ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, wie man digitale Sammlungen über das Serendipidätsprinzip besser präsentieren kann.

Durch einen Tweet bin ich dann auf „Serendip-o-matic“ gestossen:

Serendip-o-matic

Serendip-o-matic

Eigentlich eine geniale Sache: man kann diese Seite mit eigenen Texten oder seiner Zotero-Literatursammlung füttern, das Programm extrahiert mögliche Suchbegriffe und fragt damit die DPLA, Europeana, Trove und Flickr Commons ab.

In der Presserklärung klingt das dann so:

Serendip-o-matic works for many different users. Students looking for inspiration can use one source as a springboard to a variety of others. Scholars can pump in their bibliographies to help enliven their current research or to get ideas for a new project. Bloggers can find open access images to illustrate their posts. Librarians and museum professionals can discover a wide range of items from other institutions and build bridges that make their collections more accessible. In addition, millions of users of RRCHNM’s Zotero can easily run their personal libraries through Serendip-o-matic.

Das Motto des „Serendip-o-matic“ ist „Let Your Sources Surprise You!„. Das allerdings funktionierte bei meinem ersten Test etwas zu gut:

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Der Zusammenhang meiner Zotero-Bibliothek zu einem Filmplakat für „Auf ins blaukarierte Himmelbett“ erschliesst sich mir zumindest nicht auf Anhieb..

Bei längeren Texten funktioniert das aber etwas besser: Aus einem deutschsprachigen Paper zu unserem EVA-Projekt hat der Serendip-o-matic beispielsweise die Begriffe: „fernleihe, für, bibliothek, fernleihen, können, nutzer, fachreferenten, über, erwerbungsvorschläge, fernleihbestellungen, teilnehmenden, 2, abbildung, kriterien, potentielle“ ausgefiltert und danach gesucht. (Und bei einem klassischen geisteswissenschaftlichem Thema wären die Suchergebnisse wahrscheinlich auch noch etwas aufschlussreicher…)

Entstanden ist dieses Programm übrigens während eines Hackathons: Bei „One Week | One Tool“ hatten sich 12 WissenschaftlerInnen aus dem Bereich Digital Humanities getroffen um gemeinsam Software zu entwickeln.

Etwas mehr Hintergrundinformation zu diesem Projekt gibt es auch in diesem Youtube-Video:

Falls jemand auch daran mitarbeiten will oder etwas hinter die technischen Kulissen des „Serendip-o-matic“ schauen will: Das Projekt ist auch auf Github zu finden.

Written by Peter

August 5, 2013 at 8:00 am