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Jo eh…

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Die TwitterBot-Charts

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In meinem letzten Post hatte ich ja schon einmal darauf hingewiesen, dass man die Twitter-Statistikdaten als CSV-Datei exportieren kann.

Zur Auswertung habe ich dann ein kleines Perl-Skript geschrieben und mir jeweils die Top 10 der Tweets meiner Twitterbots erstellt, gereiht nach „Impressions“ (definiert laut Twitter als „Number of times users saw the Tweet on Twitter“).

Bei ddbKatzen ist der im letzten Post bereits erwähnte Neufundländer Hund an der Spitze:

 

  1. Internet, Katze; #ddb, ‚Neufundländer Hund. Alpenhund. Haus Katze. Wilde Katze‘: http://t.co/o2glN1pVq3 http://t.co/2K2kfVM7FT: 825
  2. Und schon wieder ein Katzenbild aus der #ddb: ‚Kleines Kätzchen vor einem Stoffhund‘: http://t.co/XtkMH7Iakm http://t.co/pVSSUiMMEF: 360
  3. #ddb überrasche mich mal! OK, ‚Hund Bonzo‘: http://t.co/MveSBrHDlT http://t.co/5HU2j6hOLJ: 331
  4. Immer nur Katzen ist langweilig! ‚Eichhörnchen‘: http://t.co/Z5NxiRrKT4 #ddb http://t.co/u7XYhjKyYb: 286
  5. Katze gefällig? Aus der #ddb: ‚Hauskatze‘: http://t.co/iVxPLsCPn5 http://t.co/ILABl74rJQ: 214
  6. #ddb überrasche mich mal! OK, ‚Der Iltis, Eichhörnchen und Wiesel‘: http://t.co/dFcMOoQkW6 http://t.co/sWQ1J7WAmj: 204
  7. Oh! Katzen in der #ddb: ‚Katzen‘ http://t.co/zYkhJ5CLba http://t.co/pV9tA0gO8P: 201
  8. Ganz etwas originelles: ‚Wasserspeier: Katze‘: http://t.co/m7DH84O0u4 #ddb http://t.co/7W5GrfUlT9: 178
  9. Immer nur Katzen ist langweilig! ‚Der Hamster‘: http://t.co/40xMtccVNN #ddb http://t.co/QMWGg4Oni9: 167
  10. Immer nur Katzen ist langweilig! ‚Eichhörnchen‘: http://t.co/9PHJDbF6cr #ddb http://t.co/ItKl8uLFR6: 167

Alle diese Tweets wurden zumindest einmal geteilt und haben so auch ein Publikum jenseits der eigenen Follower erreicht.

 

Beim EuropeanaBot hat sich die allgemeine WM-Euphorie auch auf die Tweetstatistiken ausgewirkt:

  1. The soccer team of #CHI takes part in #WM2014: #europeana has a picture: http://t.co/Hkf3iyiEwk: 664
  2. Look! A #europeana image of Nobel Prize winner „Wislawa Szymborska“: http://t.co/OzkrgKJ1e0 (#wikipedia:http://t.co/dyYTSKLnPj): 632
  3. Wanna learn more about the cooperation between Wikipedia and Europeana? Follow @wikieuropeana! #ff: 572
  4. OK, you got me.. Judging from my last two tweets, now I’m also a fan of #WM2014 (learn more at https://t.co/KG3FmEfp8W ): 469
  5. „Rugby league“: #guardian article: http://t.co/TvPOlrLyj5 #europeana picture: http://t.co/yuSvsEUiHe You are welcome!: 441
  6. Oh! An article about „#Books“ in the #guardian: http://t.co/ralHl4qRnb Here’s the #europeana picture: http://t.co/kXk3QX4trQ: 391
  7. Hi! The #guardian has a news item about „#Space“: http://t.co/EHso7XTkHR #europeana has a picture: http://t.co/btdsVewq7h: 363
  8. „Marino Grimani (doge)“: #wikipedia entry http://t.co/vVUMmMYscB #europeana picture: http://t.co/KroziuRip0 You are welcome!: 312
  9. Oh! An article about „#Syria“ in the #guardian: http://t.co/YrDtazxDaO Here’s the #europeana picture: http://t.co/SFNfYZAjAe: 299
  10. Oh! An article about „#Vodafone“ in the #guardian: http://t.co/AlYuMva1Zd Here’s the #europeana picture: http://t.co/9sDnTZi73W: 286

Interessant fand ich die weite Verbreitung eines Tweets zu einer Nobelpreisträgerin von 1996, allerdings scheint da eine Publikation bisher unveröffentlichter Werke die Autorin wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit gebracht haben.

Andere Tweets dürften wegen der generischen bzw. aktuellen Hashtags („Syria“, „Books“, „Space“) öfter gefunden worden sein.

Hier noch der Quellcode für das Auswertungsskript, allerdings dürfte für diese einfache Statistik auch Excel ausreichend sein.

Written by Peter

Oktober 26, 2014 at 6:06 pm

Kleiner „Making Of“-Post: Wie baue ich ein IFLA-Poster?

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So das ist jetzt der letzte IFLA-Nachtrag. Eher als Notiz für mich, aber vielleicht ist das ja für andere auch hilfreich… (Ich fand ja toll, dass die Fachstellen eine Anleitung zum Abstract-Erstellen für Konferenzeinreichungen veröffentlicht haben!)

Nach der Annahme hatte ich die Instructions for accepted posters bekommen. Darin sind dann auch die maximalen Maße von 92*230 cm angegeben.

Meine erste Idee war, das Poster mit LaTeX zu erstellen, da ich aber weniger mit Text und mehr mit Grafiken und Bildern arbeiten wollte, habe ich mich bald wieder dagegen entschieden.

Für das Diagramm habe ich OmniGraffle verwendet und die Grafik dann als 300 dpi Grafik exportiert.

Posterdiagramm

Posterdiagramm

 

Das eigentliche Poster habe ich dann mit Keynote erstellt und dabei auf diese Anleitung zurückgegriffen:

Auch die Größenangabe von 2592*3456 Pixel habe ich daraus entnommen, was letztlich bei der PDF-Ausgabe zu einer Druckgröße von 91,44*121,92 cm führte (72dpi) und damit im Rahmen der Vorgaben ist.

Was würde ich das nächste Mal anders machen? Das Twitter-Logo hat auf meinem Poster gefehlt. Der Wiedererkennungswert des Logos wäre sicher nochmals ein schöner visueller „eye catcher“ gewesen und hätte vielleicht auch manche Erklärungen verkürzt.

Analoge Tweets

Analoge Tweets

Zusätzlich zum Poster wollte ich noch ein kleines Handout mit Twitter-URL, QR-Code und Kontaktdaten. Dazu habe ich MOO Minicards verwendet. Bei diesem Produkt gibt es die Möglichkeit ein Design mit einer Vorder- und vielen unterschiedlichen Rückseiten zu entwerfen (Printfinity).

Dies war eine schöne Möglichkeit die Vielfalt des EuropeanaBots zu zeigen und ergibt einen schönen „Lotteriemoment“ und Gesprächseinstieg wenn die Leute eine individuellen Karte ziehen dürfen (im Endeffekt hatte ich 23 verschiedene Versionen mit jeweils unterschiedlichen Tweets).

Im Vorfeld hatte ich bei den Organisatoren einmal angefragt, wieviele Handouts ich den einplanen soll. Mir wurde da zu 1000 Stück geraten. Glücklicherweise bin ich dem Rat nicht gefolgt und beim Druck wesentlich darunter geblieben.

Bei mir konnte ich die Handouts am Poster befestigen, sie gingen also auch ohne mein Zutun weg. Insgesamt würde ich sagen, kommt man mit 200-300 Stück ganz gut aus.

Bei der eigentlichen Poster-Session steht das eigene Projekt im Wettbewerb mit über 200 anderen Poster. Hilfreich ist es da, die Intention in einem Satz formulieren zu können. Bei mir lief das ungefähr so ab:

Person X riskiert einen Blick auf das Poster

„We hide our great digital collections behind search forms and in databases!“

Person X läuft nicht weg

„This project tries out new approaches to present digital items in the social web!“

Person X ist immer noch da

Und los geht’s mit der langen Erklärung und den einzelnen Beispielen…

Auch die Handouts sind natürlich ein guter Einstieg („Do you want an analog tweet of the EuropeanaBot?“), der auch zu einigen interessanten Gesprächen geführt hat.

Written by Peter

September 15, 2014 at 10:14 pm

IFLA Tag 2 und 3: Rumstehen auf der Poster-Session

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Montag und Dienstag fanden die Poster Sessions statt.

EuropeanaBot – using open data and open APIs to present digital collections 

Für jeweils zwei Stunden bin ich in der Nähe meines Posters gestanden und jedeR, der/die auch nur einen Seitenblick auf mein Poster geworfen hat, ist gleich von mir angesprochen worden: „Do you want a paper tweet of the EuropeanaBot?“.

Die analogen Tweets zum Mitnehmen

Die analogen Tweets zum Mitnehmen

Diese Idee ist auch ganz gut angekommen und wurde auch auf Twitter positiv kommentiert.

Auch „analog“ hatte ich viele interessante Gespräche und positive Rückmeldungen bekommen.

Von daher hat sich die Teilnahme auf jeden Fall gelohnt.

Wer interessiert ist, hier noch eine kleinere Version des Posters als PDF.

 

Written by Peter

August 19, 2014 at 6:57 pm

Veröffentlicht in Konferenzen, wlic2014

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Auf nach Lyon!

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53448301Von meiner letzten IFLA-Konferenz war ich ja ziemlich begeistert und so habe ich die Möglichkeit mit einem Poster am heurigen „IFLA World Library and Information Congress“ teilzunehmen, gerne genutzt.

Erleichtert wurde die Teilnahme auch durch das Förderprogramm von BI International (Herzlichen Dank an dieser Stelle! Auch dafür, dass ich als „Deutscher im Sinne der Antragsrichtlinien“ gelte 😉 ).

Im Grußwort wird das Thema des Kongresses beschrieben:

The theme of the congress „Libraries, Citizens, Societies: Confluence for Knowledge“, has a very deep meaning to us. Confluence is the name given to Lyon’s borough where Rhône and Saône, the two rivers that cross the city, meet. The confluence has also been a constant feature in Lyon’s history as it has received flows of migrants from neighbouring countries throughout the ages.

A librarians‘ congress is not like any other kind of congress. Beyond the gathering of professional representatives of a given branch of knowledge, a World Library and Information Congress is actually a confluence of thousands of different cultural traditions, universes of thought and social projects.

Libraries are at the convergence of their patrons, the citizens they serve and the societies in which they operate.

All librarians worldwide champion and promote these values every day: anti-discrimination, access to knowledge, freedom of information, lifelong learning…

Die Vorbereitungen laufen: mein Poster ist gedruckt und als Handout werde ich analoge Tweets vom EuropeanaBot verteilen:

Analoge Tweets

Analoge Tweets

Hier im Blog wird es wieder eine kleine Konferenzberichterstattung geben, also bleiben Sie dran!

Written by Peter

August 12, 2014 at 8:35 am

Veröffentlicht in Konferenzen, wlic2014

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Kleine Bot-Miszellen II: Die Katzen und der arrangierte Zufall

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Als kleine Vorkonferenz zum „Open Knowledge Festival“ gab es am 15. Juli eine Veranstaltung zu offenen Daten im Kulturbereich, den „OpenGLAM-Workshop“.

In einem Vortrag ging es um die Deutsche Digitale Bibliothek:

1 year in digital cultural heritage – what were the walls I ran into most often & how to tear them down – Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek

und anscheinend hatte da auch mein Katzenbot einen Gastauftritt:

Aber auch der EuropeanaBot hatte kürzlich eine Erwähnung. Der Artikel „I’m feeling lucky: Can algorithms better engineer serendipity in research — or in journalism?“ beschäftigt sich mit Serendipitätseffekten in digitalen Sammlungen:

Some historical collections are aiming to enable serendipitous content discovery, peering beyond the current limitations of search to capture happy accidents.

Analog zur „Filter Bubble“ wird hier von der „Research Bubble“ gesprochen. Alternative Zugänge zu Informationen, die auf Serendipität setzen, können hier einen Ausweg bieten.

In dem Artikel wird besonders auf Twitter eingegangen und die verschiedenen „collection bots“:

This might suggest that Twitter might be a more serendipitous platform than Facebook or Google, which emphasize more targeted customization and personalization. It — along with the Twitter API’s ease of use — also might explain why many organizations take advantage of Twitter to create whimsical bots that inject a bit of randomness into your feed.

 

These tools (along with others, such as the EuropeanaBot) are primarily targeting digital humanists and historians who are in a rut, but they each have their own insights about what is serendipitous versus simply random. It is difficult to plan for unplanned discoveries, especially so for a computer. Events are only serendipitous in hindsight, consisting of varying levels of planning versus dumb luck. But it seems quite possible to design for serendipitous discoveries, and to help put a user in the mindset for it.

Written by Peter

Juli 21, 2014 at 9:19 am

Der @EuropeanaBot auf Youtube

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Hier noch ein kleiner Nachtrag zur ELAG-Konferenz: Die Vorträge sind jetzt als Videos auf Youtube verfügbar. Also eine nette Alternative zu langweiligen Fußballspielen…

Auch meinen Vortrag kann man sich jetzt nochmals in Ruhe  ansehen:

Und als Empfehlung (unter vielen…) natürlich noch „The suprising adventures of the Mechanical Curator“ (inklusive Gänsehaut-Moment ab Minute 25… 😉 )

Written by Peter

Juli 2, 2014 at 9:36 pm

Den @EuropeanaBot zum Fußballschauen geschickt…

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Ich bin ja eher nicht so der Fußballfan, aber das ist ja kein Grund, nicht den EuropeanaBot in diese Richtung suchen zu lassen.

Denn sogar für die WM gibt es eine – wenn auch inoffizielle – API:

The kimonolabs World Cup 2014 API provides easy access to up-to-date player, team and match data for the 2014 World Cup as well as historical player performance across their respective club teams. The API is RESTful and uses standard HTTP response codes to indicate errors. We also support cross-origin resource sharing to allow you to interact with our API from client-side web applications. JSON will be returned in all responses from the API, including errors.

Und so fragt der Bot jetzt über diese Schnittstelle die teilnehmenden Teams ab und sucht in der Europeana nach fußballbezogenen Inhalten:

Noch ist Spanien ja offiziell noch dabei ...

Offiziell ist Spanien ja noch dabei …

Diese schicke Fahne fügt Twitter übrigens automatisch ein, wenn man die ISO 3166-1 Länderkennungen als Hashtag vergibt. Leider wird dieses Kürzel in der World Cup API nicht verwendet, daher nutze ich einen weiteren Dienst, um von den englischsprachigen Bezeichnungen auf die Abkürzung zu kommen.

Kleines Update (30.06.2014): OK, gerade gemerkt, dass ich mich wirklich nicht mit Fußball auskenne. Die FIFA verwendet für die Länderkennungen nicht ISO-3166-1, sondern hat eigene Abkürzungen. Glücklicherweise gibt es von der Open Knowledge Foundation eine entsprechende Datensammlung, die man als Konkordanz verwenden kann.

Written by Peter

Juni 22, 2014 at 9:06 pm

Veröffentlicht in Perl, Programmierung

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