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Der EuropeanaBot schaut zurück…

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Ähem, die IronBlogger-Deadline naht gefährlich. Eine bewährte Strategie ist da ja immer, einfach etwas am EuropeanaBot zu basteln und darüber zu schreiben..

Vor ein paar Tagen gab es ja einen Fehler in der Europeana-API und alle Suchergebnisse verwiesen auf leere Seiten. Glücklicherweise hat ein Entwickler dort den Seufzer des Bots gehört und die Probleme wurden behoben:

Jetzt da alles wieder funktioniert, kann man ja wieder über Erweiterungen nachdenken:

Ein spannender Zugang bei Zeitungsarchiven ist ja das Datum: was ist am eigenen Geburtstag alles so in der Welt passiert oder heute vor 50, 100, etc. Jahren?

Diese Datumssuche lässt sich natürlich auch in der Europeana durchführen und so gibt es jetzt wieder mal eine neue Version:

Written by Peter

November 3, 2013 at 1:26 pm

Veröffentlicht in Perl, Programmierung, Software

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Der @EuropeanaBot liest jetzt auch den Guardian

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Da das Wetter eh gerade  nicht so toll ist, habe ich wieder etwas am EuropeanaBot herumgebastelt. Wie ich im letzten Artikel erwähnt hatte, verwendet der TroveNewsBot auch aktuelle Nachrichten als Ausgangspunkt für Suchen in den digitalen Sammlungen. So etwas wäre für den EuropeanaBot sicher auch spannend, also habe ich mich auf die Suche nach europäischen Medien mit guten Schnittstellen gemacht.

Am Fortschrittlichsten ist in dieser Hinsicht sicher der englische Guardian. Bereits seit 2010 gibt es die Open Platform:

The Open Platform is a suite of services for developing digital products and applications with the Guardian.

We offer tools for using Guardian resources on other platforms and for integrating applications directly within the Guardian network.

Das diese Möglichkeiten genutzt werden, kann man in der App Gallery sehen. Dort gibt es unter anderem ein Guardian Roulette oder diverse Datenvisualisierungen.

Guardian Artikel mit Schlagwörtern

Guardian Artikel mit Schlagwörtern

Auch der EuropeanaBot nutzt jetzt die Content-API. Dabei wird mit den Schlagwörtern eines zufälligen, aktuellen Artikels eine Suche in Europeana durchgeführt um dazu passende Bilder zu finden. Und so kann der Bot jetzt auch etwas zur Fashion Week oder zur Bundesliga sagen.

Und für diejenigen, die beim EuropeanaBot mal „unter die Haube“ schauen oder sogar selber daran mitbasteln wollen, hier noch der Link zum GitHub-Repository

Written by Peter

September 16, 2013 at 8:15 am

Veröffentlicht in Perl, Programmierung

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Der @EuropeanaBot ist im Europeana-Blog und hilft der Wikipedia

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Ein paar Tage nach Start des EuropeanaBots bekam ich folgende Twitter-Nachricht:

Daraus ist ein kleines Interview für das „Europeana Professional Blog“ entstanden:

Developer Peter Mayr has used the Europeana API to create something called the ‚EuropeanaBot‘. It’s essentially a Twitter account that tweets interesting objects found in Europeana. Follow it at @EuropeanaBot. We chatted to Peter about why and how he created the EuropeanaBot.

Daneben gab es aber auch noch ein paar andere Reaktionen: in einem Twitter-Post kam etwa die Frage auf „wouldn’t it be cool if our collection objects tweeted about themselves“? Und der Bot macht ja genau das:

Dann gab es noch Leute, die durch den Bot neue Sachen gelernt haben:

Und in einem Fall wurde aus einer zufälligen Verknüpfung die der Bot zwischen der Wikipedia und einem Europeana Eintrag gefunden hat, eine „Kataloganreicherung“:

 

Written by Peter

August 20, 2013 at 9:09 pm

Passen gut zusammen: @EuropeanaBot und Wikipedia

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In der letzten Version hatte ich dem EuropeanaBot ja beigebracht nach Bildern von NobelpreisträgerInnen zu suchen.

Das ist ganz spannend, hat aber einen Schönheitsfehler: Über Europeana findet der Bot zwar Bilder, aber es bleibt offen, wer die einzelnen Personen eigentlich sind/waren, der Kontext fehlt. Die klassische Lösung in diesem Fall:

Wikipedia to the rescue!

Wikipedia to the rescue!

Und so bin ich dann auch vorgegangen: Bei jeder Preisträgerin/jedem Preisträger wird jetzt der entsprechende Wikipedia-Eintrag mit ausgegeben:

Durch die Verknüpfung kommt es also zu einer Aufwertung von Europeana-Ergebnissen durch Wikipedia-Information. Diese Anreicherung funktioniert aber auch in die andere Richtung:

In der neuen Version wird jetzt über die Wikipedia-API ein zufälliger Eintrag aufgerufen und mit dem Titel in der Europeana recherchiert. Wikipedia-Seiten werden also durch Europeana-Bilder ergänzt. Und so kommt es dann zu obskuren Tweets über Fischwanderwege:

Written by Peter

August 12, 2013 at 7:47 am

Veröffentlicht in Perl, Programmierung, Scripts, Software

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Serendip-o-matic: Der Automat für Zufallsfunde…

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In letzter Zeit habe ich mich ja durch die Arbeit am  EuropeanaBot ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, wie man digitale Sammlungen über das Serendipidätsprinzip besser präsentieren kann.

Durch einen Tweet bin ich dann auf „Serendip-o-matic“ gestossen:

Serendip-o-matic

Serendip-o-matic

Eigentlich eine geniale Sache: man kann diese Seite mit eigenen Texten oder seiner Zotero-Literatursammlung füttern, das Programm extrahiert mögliche Suchbegriffe und fragt damit die DPLA, Europeana, Trove und Flickr Commons ab.

In der Presserklärung klingt das dann so:

Serendip-o-matic works for many different users. Students looking for inspiration can use one source as a springboard to a variety of others. Scholars can pump in their bibliographies to help enliven their current research or to get ideas for a new project. Bloggers can find open access images to illustrate their posts. Librarians and museum professionals can discover a wide range of items from other institutions and build bridges that make their collections more accessible. In addition, millions of users of RRCHNM’s Zotero can easily run their personal libraries through Serendip-o-matic.

Das Motto des „Serendip-o-matic“ ist „Let Your Sources Surprise You!„. Das allerdings funktionierte bei meinem ersten Test etwas zu gut:

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Der Zusammenhang meiner Zotero-Bibliothek zu einem Filmplakat für „Auf ins blaukarierte Himmelbett“ erschliesst sich mir zumindest nicht auf Anhieb..

Bei längeren Texten funktioniert das aber etwas besser: Aus einem deutschsprachigen Paper zu unserem EVA-Projekt hat der Serendip-o-matic beispielsweise die Begriffe: „fernleihe, für, bibliothek, fernleihen, können, nutzer, fachreferenten, über, erwerbungsvorschläge, fernleihbestellungen, teilnehmenden, 2, abbildung, kriterien, potentielle“ ausgefiltert und danach gesucht. (Und bei einem klassischen geisteswissenschaftlichem Thema wären die Suchergebnisse wahrscheinlich auch noch etwas aufschlussreicher…)

Entstanden ist dieses Programm übrigens während eines Hackathons: Bei „One Week | One Tool“ hatten sich 12 WissenschaftlerInnen aus dem Bereich Digital Humanities getroffen um gemeinsam Software zu entwickeln.

Etwas mehr Hintergrundinformation zu diesem Projekt gibt es auch in diesem Youtube-Video:

Falls jemand auch daran mitarbeiten will oder etwas hinter die technischen Kulissen des „Serendip-o-matic“ schauen will: Das Projekt ist auch auf Github zu finden.

Written by Peter

August 5, 2013 at 8:00 am

Jede Menge Nobelpreise für den @EuropeanaBot

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Nun gut, der EuropeanaBot findet jetzt österreichische Orte und Katzenbilder.  Das ist ja alles ganz nett, aber doch ein sehr eingeschränktes Themenspektrum.

Also war ich auf der Suche nach einem weiteren offenen Datenset, mit dem sich in der Europeana interessante Bilder finden lassen.  Personendaten sind da relativ naheliegend (es gibt etwa jede Menge Bilder von Schauspielerinnen oder Politikern). Eine ziemlich interessante Menge an potentiellen Suchtermen ist aber auch die Liste der NobelpreisträgerInnen, die dankenswerterweise als offene Daten im JSON- oder CSV-Format zur Verfügung gestellt wird.

Insgesamt ist das eine Liste mit 864 Personennamen und wenn man damit die Europeana füttert, bekommt man so schöne Ergebnisse, wie etwa ein Bild von Konrad Lorenz auf dem Motorrad:

Die Liste wird vom Bot wieder durchgemischt und Ergebnisse werden mit verschiedenen Texten getwittert. Die Tweets sind also insgesamt wieder etwas interessanter geworden und das Verhältnis der einzelnen Themenbereiche hat sich damit zu 10 % Katzenbilder, 30 % Ortsbilder, 50 % NobelpreisträgerInnen und 10 % Sonstiges verschoben.

Die genauen Änderungen kann man wieder auf GitHub verfolgen.

Written by Peter

August 1, 2013 at 10:20 pm

Der @EuropeanaBot mag jetzt auch Katzen!

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Die erste Ausbaustufe des EuropeanaBots war ja, einfach Bilder aus den Europeana-Sammlungen zu einzelnen Orten zu präsentieren. Das funktioniert auch inzwischen hinreichend gut (ein kleines Umlauteproblem habe ich behoben und die Suche geht jetzt nicht mehr auf den Titelindex, sondern fragt explizit Ortsschlagwörter ab).

Dieses Verfahren hat – zumindest für mich – schon einige nette Bilder gefunden und auch einige Überraschungen gebracht (ich wusste z.B. nicht, dass es in Niederösterreich mal einen Kohletagbau gab..). Alles in allem ist diese stündliche Datenlieferung aber etwas langweilig und vorhersehbar, daher wollte ich dem Bot mit einer neuen Version etwas mehr Persönlichkeit verleihen.

Es gibt ja auf Twitter so einige Rituale: Montag morgen jammern alle, am Freitag gibt es den #FollowFriday und irgendwie mögen alle Katzenbilder. Das lässt sich nun auch programmtechnisch umsetzen und so ist der EuropeanaBot jetzt auch ein „typischer Twitterer“.

Er  versucht freundlicherweise den Montag Morgen etwas erträglicher zu machen:

Manchmal postet er Katzenbilder:

Und freitags werden dann Twitteraccounts aus dem Europeana-Umfeld empfohlen.

Daneben gibt es noch zwei kleine Spaßfunktionen: Durch die xkcd Comics ist ja M.C. Hammer durchaus im Nerd-Universum angekommen. Auch der Bot ist ein Fan und zeigt das manchmal:

Neben 90er Jahre Hip-Hop mag der Bot auch aus unerfindlichen Gründen Einhörner:

Natürlich kann man jetzt diese Ergänzungen etwas unnötig/kindisch finden, aber mir ging es darum, neue Arten einer Sammlungspräsentation auszuprobieren. Ein Twitterbot ist eben kein RSS-Feed einer Neuerwerbungsliste, sondern soll sich an das Umfeld und die spezifische Kultur von Twitter etwas anpassen.

Was meinen eigentlich meine p.t. KollegInnen? Ist so ein TwitterBot ein probates Mittel um digitale Sammlungen, lizensierte Datenbanken, etc. zu bewerben? Oder ist Twitter einfach (noch) nicht relevant genug und manuelle Facebook-Postings tun’s auch?

Das nächste Upgrade des EuropeanaBots wird übrigens wieder inhaltlicher Natur sein. Ich habe da wieder ein schönes Set an offenen Daten gefunden… Mehr dazu aber – aus Gründen – erst nächste Woche.

Written by Peter

Juli 22, 2013 at 10:09 pm

Veröffentlicht in Perl, Programmierung, Scripts, Software

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