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Kleine Bot-Miszellen II: Die Katzen und der arrangierte Zufall

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Als kleine Vorkonferenz zum „Open Knowledge Festival“ gab es am 15. Juli eine Veranstaltung zu offenen Daten im Kulturbereich, den „OpenGLAM-Workshop“.

In einem Vortrag ging es um die Deutsche Digitale Bibliothek:

1 year in digital cultural heritage – what were the walls I ran into most often & how to tear them down – Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek

und anscheinend hatte da auch mein Katzenbot einen Gastauftritt:

Aber auch der EuropeanaBot hatte kürzlich eine Erwähnung. Der Artikel „I’m feeling lucky: Can algorithms better engineer serendipity in research — or in journalism?“ beschäftigt sich mit Serendipitätseffekten in digitalen Sammlungen:

Some historical collections are aiming to enable serendipitous content discovery, peering beyond the current limitations of search to capture happy accidents.

Analog zur „Filter Bubble“ wird hier von der „Research Bubble“ gesprochen. Alternative Zugänge zu Informationen, die auf Serendipität setzen, können hier einen Ausweg bieten.

In dem Artikel wird besonders auf Twitter eingegangen und die verschiedenen „collection bots“:

This might suggest that Twitter might be a more serendipitous platform than Facebook or Google, which emphasize more targeted customization and personalization. It — along with the Twitter API’s ease of use — also might explain why many organizations take advantage of Twitter to create whimsical bots that inject a bit of randomness into your feed.

 

These tools (along with others, such as the EuropeanaBot) are primarily targeting digital humanists and historians who are in a rut, but they each have their own insights about what is serendipitous versus simply random. It is difficult to plan for unplanned discoveries, especially so for a computer. Events are only serendipitous in hindsight, consisting of varying levels of planning versus dumb luck. But it seems quite possible to design for serendipitous discoveries, and to help put a user in the mindset for it.

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Written by Peter

Juli 21, 2014 at 9:19 am

Kleine Bot-Miszellen

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Bevor die IronBlogger-Deadline mahnt und die Heimreise zum God’ntag beginnt, noch ein paar kurze Notizen zu meinen Bots:

Darth Vader wohnt in Dörth

Der „Herr Kratochwil“ sucht ja mit deutschen Ortsnamen in der Deutschen Digitalen Bibliothek, mit dem Ortsnamen Dörth hat er da einen interessanten Fund gemacht, der etwas gegen die Suchqualität dieses Portals spricht:

Darth Vader in Dörth

Darth Vader in Dörth

Frühlingshaftes Hacken

Interessante Suchergebnisse gibt es auch beim EuropeanaBot:

Zu einem Guardian-Artikel über „Hacking“ wurde eine „kleine Gartenhacke aus Stahl gefunden“:

"Hacking" in der Europeana

„Hacking“ in der Europeana

Die beliebteste Katze ist ein Hund

Seit einiger Zeit kann ich für die Links in meinen Twitter-Bots Zugriffstatistiken abrufen. Dabei stellt sich heraus, dass die Aufrufe doch erheblich mehr sind, als die – doch etwas bescheidenen – Followerzahlen vermuten lassen.

Viele NutzerInnen scheinen auch über Hashtags und Suchen auf die Tweets aufmerksam zu werden.

Für die Posts meines KatzenBots habe ich mir einmal die Statistiken genauer angeschaut. Interessanterweise ist das beliebteste Katzenbild (mit aktuell 63 Aufrufen) ein Hund:

Hund statt Katze

Hund statt Katze

Written by Peter

April 16, 2014 at 8:59 pm

Der KatzenBot: Mehr Bilder! Mehr Vielfalt! Mehr Hamster!

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Beim KatzenBot hat sich einiges getan:

Die Titel der Katzenbilder sind ja manchmal wenig aussagekräftig:

Damit klar ist, dass sich „Hauskatze“ und „Hauskatze“ durchaus unterscheiden können, werden jetzt die Vorschaubilder gleich in den Tweet eingebettet:

Tweet mit Bild

Tweet mit Bild

Eine andere Sache, die etwas unschön am Bot war, waren „Tweet-Doubletten“. Mangels Masse an Bildmaterial konnte es vorkommen, dass sich Bilder wiederholen:

Alle drei Tweets verlinken auf das selbe Bild

Alle drei Tweets verlinken auf dasselbe Bild

In der neuen Version verwirft die Suche alle Bilder, die in den letzten drei Tagen gepostet wurden. Ich bin schon gespannt, wie sich das in der Praxis bewährt und ob die DDB irgendwann einmal „leergefischt“ ist (die einzelnen Suchterme bringen zwischen 2 und 802 Ergebnisse …).

Die letzte Neuerung ergab sich aus einem Tweet-Wechsel:

Twitter Konversation

Und so kümmert sich der KatzenBot jetzt auch um Hamster:

Hamster Tweet

Die neue Version liegt wie immer auf GitHub und – ähem … – ich würde mich über die erste runde Zahl an Followern freuen 😉

Written by Peter

Februar 27, 2014 at 9:38 pm

DerKatzenBot: Neu! Jetzt mit Eichhörnchen!

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Gemeinfreie Katze

Gemeinfreie Katze

Vor Kurzem hatte ich den KatzenBot wieder etwas erweitert. Das Skript verwendet jetzt mehr Suchbegriffe um etwas vielfältigere Ergebnisse zu finden. Mitunter weicht der Bot dann auch etwas von seiner eigentlichen Mission ab:

Nur Katzenbilder posten ist aber auf Dauer doch etwa eintönig. Daher kümmert sich der Bob ab und zu (in ca. 5 % aller Posts) auch um andere Tiere:

Die Änderungen finden sich natürlich auch wieder im GitHub-Repository

Written by Peter

Februar 22, 2014 at 3:40 pm

Internet und Katzenbilder! Jetzt auch mit Bibliotheksbezug…

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Bibliothekarisch.de hat ja schon freundlicherweise darauf hingewiesen: es gibt wieder einen neuen Bot von mir…

Mit dem Internet und Katzen ist das ja so eine Sache: Angeblich haben 15 % des weltweiten Internetdatenverkehrs Katzenbezug, seit 2006 gibt es die Lolcats und auch Maru ist ein Internetphänomen. Die Videos dieser japanischen Katze wurden bis jetzt auf Youtube  mehr als 200 Millionen mal angesehen.

Unzählige Artikel beschäftigen sich mit dem Phänomen und es gibt auch schon ein (Satire-)Video zum Thema „Catvertising“:

Auch auf Twitter gibt es entsprechende  Accounts, etwa die „Emergency Kittens“:

For when you need a kitten (or other type of cat) to cheer you up!

Auf die „Historical Cats“ hatte ich ja schon einmal in einem Blogpost hingewiesen. Dieser Bot postet Bilder aus der „Digital Public Library of America“. Eigentlich eine nette Idee, die ich gerne für eine deutsche Adaption übernommen habe.

Und so gibt es jetzt die „ddbKatzen“. Ausgehend vom Framework des EuropeanaBot, habe ich einen Bot geschrieben, der die „Deutsche Digitale Bibliothek“ durchsucht und alle 2 Stunden Katzenbilder postet:

In einer Kolumne zum Thema Bibliotheksdienstleistungen stand erst kürzlich:

Meet People Where They Are—Not Where We Want Them to Be

Nun, wenn unsere NutzerInnen gerne Katzenbilder mögen, kann auch so eine kleine Spielerei eine Möglichkeit sein, ganz nebenbei darauf hinzuweisen, dass Bibliotheken großartige digitale Bestände haben.

Den Programmcode zu den „ddbKatzen“ gibt es wie üblich auf GitHub

Written by Peter

Februar 10, 2014 at 8:32 pm

Herr Kratochwil schaut nach… (in der Deutschen Digitalen Bibliothek)

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Anfang November hat die Deutsche Digitale Bibliothek eine API veröffentlicht. Natürlich reizt das den Nerd in mir etwas damit herumzuspielen…

Im Moment interessiert mich das Thema „virtuelles Stöbern“ und das Präsentieren von digitalen Sammlungen. Der einfachste Anwendungsfall für diese API wäre also natürlich eine deutsche Variante des EuropeanaBot gewesen.

Spannender fand ich dann aber die Möglichkeit, ein Blog mit interessanten Digitalisaten zu bespielen, ähnlich wie The Mechanical Curator (vgl. auch diesen Artikel). Mit diesem Projekt haben die KollegInnen der British Library eine Art „digitale Persönlichkeit“ aufgebaut:

Such is the whim of our newest colleague, The Mechanical Curator. She plucks from obscurity, places all before you, and leaves you to work out the rest.

Als deutsche Entsprechung dazu hatte ich mir den „Herrn Kratochwil“ überlegt: ein älterer Kollege, der durch die digitalen Archive schlurft, plötzlich wieder vor einem auftaucht und irgendwelche tollen Funde präsentiert.

Herr Kratochwil schaut nach..

Herr Kratochwil schaut nach…

Im Moment ist das alles noch sehr primitiv, wie beim EuropeanaBot werden Ortsnamen als Suchterme verwendet und aus den Ergebnissen wird ein Blogpost erstellt. Die einzelnen Beiträge erhalten die Schlagwörter und Kategorien des Digitalisats. Im Prinzip entsteht dadurch so etwas wie ein WordPress OPAC (falls sich noch jemand daran erinnert..) aus ausgewählten Fundstücken.

Bei TwitterBots stehen die einzelnen Ergebnisse immer relativ isoliert für sich und sind flüchtig. Innerhalb eines Blogs würde sich jetzt die Möglichkeit ergeben, neue Zusammenhänge zwischen den Objekten zu erstellen und Suchergebnisse als Ausgangspunkte für neue Entdeckungen zu nehmen.

In diese Richtung soll sich dieses Blog entwickeln…

Technisch basiert das Projekt auf einem Perl-Dämon, der periodisch die Deutsche Digitale Bibliothek durchsucht und über eine XML-RPC Schnittstelle das Blog ansteuert. Der Quellcode steht auf GitHub und kann gerne weiter verwendet werden.

Written by Peter

Dezember 2, 2013 at 8:21 am