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Neulich im Feedreader (Teil XII): der zzZwitscherwecker, ungelesene Bücher und der Buchladen der Zukunft

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  • zzZwitscherwecker
    Am 6. Juli war die Preisverleihung beim „Coding Da Vinci“ Hackathon, der auch hier im Blog schon einmal Thema war.  Eines der prämierten Projekte hat mir besonders gut gefallen: der zzZwitscherwecker. Diese App verwendet zur Verfügung gestellte Tierstimmen des Museums für Naturkunde Berlin um einen mit Vogelstimmen zu wecken.

    Der zzZwitscherwecker

    Der zzZwitscherwecker

    Der Clou dabei ist, dass sich der Alarm nur ausschalten lässt wenn man die Vogelart richtig erkannt hat (aus vier Möglichkeiten). Das beugt also schon einmal dem gedankenlosen Drücken der Schlummertaste vor…
    Wer mag, kann das auf deren Website einmal ausprobieren.
    Auch die anderen Projekte sind ziemlich spannend und noch ein schöner Nebeneffekt der Veranstaltung wurde auf Twitter genannt:

The first surprise is that you don’t have to enter the store to shop from it: the glass façade is a touchscreen that can be tapped on to download e-books from QR codes. The choice could be infinite—“the whole catalogue of the British Library,” said Roberts, taking on Amazon with a sheet of smart glass.

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Written by Peter

Juli 8, 2014 at 9:44 pm

Schöne Projekte mit viel GLAM!

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Im Moment gibt es wieder spannende Initiativen aus dem GLAM-Bereich:

Coding Da Vinci

Letztes Wochenende begann in Berlin ein „Kultur-Hackathon“:

Nach dem Motto „Let them play with your toys!“ (Jo Pugh, National Archives UK) wollen wir im Rahmen von Coding da Vinci ergründen, was passiert, wenn Kulturinstitutionen mit der Entwickler-, Designer- und Gamescommunity ins Gespräch kommen und in kreativer Art und Weise das digitale Kulturerbe nutzbar machen.

Auf Basis von offenen Kulturdaten entstehen prototypische Anwendungen in einem gemeinsamen Dialog mit Kulturinstitutionen und Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland.

Eine großartige Idee, um einmal zu schauen, was man denn mit unseren tollen bibliothekarischen Daten so alles anstellen kann.

Dokumentation

Hübsche Art der Dokumentation mit Sketchnotes

Erste Projektideen (von der Weltkriegsdokumentation bis zum Vogelstimmenwecker) kann man sich bereits ansehen, ich bin gespannt, was in den nächsten 10 Wochen noch so alles entstehen wird.

Eyes on the past

Tim Sherratt hatte ich ja im Zusammenhang mit dem TroveNewsBot schon einmal erwähnt. Nun gibt es ein neues Projekt von ihm:

Faces offer an instant connection to history, reminding us that the past is full of people. People like us, but different. People with their own lives and stories. People we might only know through a picture, a few documentary fragments, or a newspaper article.

On this site I’m exploring whether faces can provide a way to explore more than 120 million newspaper articles available on Trove.

Eyes on the past

„Eyes on the past“

Mir gefällt ja dieser verspielte Ansatz der digitalen Sammlung als „Wunderkammer“ sehr gut. Auf Twitter wurde das als „a poetic way to search library catalogues“ bezeichnet und in der Tat ist „Eyes on the past“ wohl die maximale Distanz zur Boole’schen OPAC-Suchmaske.

(Das Projekt läuft derzeit auf einem Testserver, falls der Link irgendwann nicht mehr funktioniert, findet man vielleicht auf der Homepage des Entwicklers noch mehr Informationen dazu.)

Written by Peter

April 28, 2014 at 9:18 pm