Hatori Kibble

Jo eh…

Archive for the ‘Texte’ Category

Neun Monate warten und … es ist ein open access Artikel!

leave a comment »

Nur eine kleiner Hinweis, dass dank einer Vereinbarung zwischen der IFLA und Emerald unser Artikel jetzt – nach einigem Nachhaken – als open access zur Verfügung steht:

Ania López, Peter Mayr, (2013) “EVA (ErwerbungsVorschlags-Assistant) assists in collection building! Using ILL data for patron-driven acquisition”, Interlending & Document Supply, Vol. 41 Iss: 4, pp.122 – 127

Purpose – The purpose of this paper is to describe the “ErwerbungsVorschlags-Assistent” (EVA), its underlying concepts and first usage statistics and experiences at the University Library of Duisburg-Essen, and explore its methodology of patron driven acquisition in regard to printed material, specifically interlibrary loan requests.

Design/methodology/approach – The authors use a case study approach, describing the effects of the new system on existing ILL workflows and collection development decision-making.

Findings – EVA has been in production in several German university libraries since October 2011. ILL requests are automatically compared to specific criteria in regard to their suitability as an acquisition, enriched with external data, and presented to the appropriate subject librarian.

Originality/value – This paper was originally presented at the 2012 IFLA World Library and Information Congress in Helsinki, Finland, session 139, “Treating print in an increasingly digital collection: issues, dilemmas, and directions”, 14 August 2012. ILL, collection development, and ILL system developers will find the content useful.

Viel Spaß beim Lesen!

Written by Peter

September 25, 2014 at 8:03 pm

Veröffentlicht in Texte

Tagged with , , ,

Neulich im Feedreader (Teil XIV): Geschichten, Ver.di in der Cloud, Amazon vs. Open Library und nochmals OpenGLAM

leave a comment »

Arbeitnehmervertretungen stehen jetzt vor der wichtigen und schwierigen Aufgabe, die Software-Ergonomie zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie müssen versuchen sicherzustellen, dass Persönlichkeitsrechte gewahrt werden, die Systeme verständlich und gebrauchstauglich sind und zu guten Arbeitsbedingungen führen.

In Berlin konnten die Personalräte der Hochschulen gemeinsam mit Datenschützern eine vor- schnelle Unterschrift unter einen Vertrag mit ExLibris verhindern.

For a monthly cost of zero dollars, it is possible to read six million e-texts at the Open Library, right now.

Das Ausleihen von Büchern bei „Open Library“ hatte ich gerade getestet. Das funktioniert auch für halbwegs aktuelle Titel, mein Beispiel war leider nur im Browser zu lesen. Andere Bücher sind anscheinend auch als ePub erhältlich.

OCLC’s WorldCat database has long been a database of contradictions. On the one hand, the WorldCat database has represented the deep collaborative nature of libraries and librarians. On the other hand, the WorldCat database has long been one of the most impenetrable datasets within the library community, with access to the resource carefully guarded by its OCLC gatekeepers. The development of the Metadata API, along with a handful of other services specifically targeted at making WorldCat data more accessible, represent a welcome shift in how libraries are able to interact with their data, and a set of opportunities to develop new collaborations and workflows around the library community’s metadata operations.

Written by Peter

Juli 31, 2014 at 10:32 pm

Veröffentlicht in Bibliotheken, Texte

Tagged with , , , , , ,

Kleine Bot-Miszellen II: Die Katzen und der arrangierte Zufall

with one comment

Als kleine Vorkonferenz zum „Open Knowledge Festival“ gab es am 15. Juli eine Veranstaltung zu offenen Daten im Kulturbereich, den „OpenGLAM-Workshop“.

In einem Vortrag ging es um die Deutsche Digitale Bibliothek:

1 year in digital cultural heritage – what were the walls I ran into most often & how to tear them down – Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek

und anscheinend hatte da auch mein Katzenbot einen Gastauftritt:

Aber auch der EuropeanaBot hatte kürzlich eine Erwähnung. Der Artikel „I’m feeling lucky: Can algorithms better engineer serendipity in research — or in journalism?“ beschäftigt sich mit Serendipitätseffekten in digitalen Sammlungen:

Some historical collections are aiming to enable serendipitous content discovery, peering beyond the current limitations of search to capture happy accidents.

Analog zur „Filter Bubble“ wird hier von der „Research Bubble“ gesprochen. Alternative Zugänge zu Informationen, die auf Serendipität setzen, können hier einen Ausweg bieten.

In dem Artikel wird besonders auf Twitter eingegangen und die verschiedenen „collection bots“:

This might suggest that Twitter might be a more serendipitous platform than Facebook or Google, which emphasize more targeted customization and personalization. It — along with the Twitter API’s ease of use — also might explain why many organizations take advantage of Twitter to create whimsical bots that inject a bit of randomness into your feed.

 

These tools (along with others, such as the EuropeanaBot) are primarily targeting digital humanists and historians who are in a rut, but they each have their own insights about what is serendipitous versus simply random. It is difficult to plan for unplanned discoveries, especially so for a computer. Events are only serendipitous in hindsight, consisting of varying levels of planning versus dumb luck. But it seems quite possible to design for serendipitous discoveries, and to help put a user in the mindset for it.

Written by Peter

Juli 21, 2014 at 9:19 am

Nicht nur lesen, sondern auch schreiben in der Stadtbibliothek

leave a comment »

In der Stadtbibliothek lernen wie man StreetArt sprayt? O tempora, o mores!

Im Makerspace der Stadtbibliothek Köln gibt es eine neue Veranstaltungsreihe, gefördert vom Land NRW:

Angeboten werden verschiedene Seminare: vom Malen mit dem iPad, Grundlagen des Podcastings, E-Books erstellen, bis hin zur richtigen Verwendung von Klebeband (OK, mit der Bezeichnung „masking tape“ klingt das etwas interessanter …).

Freundlicherweise ist die Teilnahme kostenlos, lediglich Materialkosten können anfallen.

Letzten Freitag hatte ich mir das einmal angeschaut und den Workshop „Kreatives Schreiben für Blogger“ besucht:

Einen eigenen Blog einzurichten ist relativ unkompliziert. Wie aber kann ein Blog inhaltlich gefüllt werden, damit er auch interessant für Leser ist? Wir konzipieren und schreiben gemeinsam mit Günter Peglau Texte, beschäftigen uns mit Ideenfindung und Schreibzielen. Was wollen wir vermitteln? Was bringt der Text dem Empfänger? Unbefangen und ohne Stress soll jeder den Themen, die ihm wichtig sind, Ausdruck verleihen. Ziel ist auch, Schreibblockaden abzubauen und ein Gespür für einen individuellen Schreibstil zu entwickeln.

Trotz des Titels lief das ganze überraschend analog ab: die Texte entstanden mit Hilfe von Stift und Papier. Auch inhaltlich ging es eher um das Schreiben allgemein als um die Spezifika von Blogartikeln. Das kann aber auch der begrenzten Zeit geschuldet sein. 3 Stunden sind bei 12 TeilnehmerInnen doch etwas kurz.

Die Gruppe war allerdings sehr heterogen zusammengesetzt, was zu sehr unterschiedlichen Texten und einem spannenden Austausch darüber führte.

Also durchaus ein interessanter Nachmittag und empfehlenswert das Programm (PDF) weiter im Auge zu behalten.

(Nach dem Workshop habe ich noch ein ziemlich cooles neues Projekt in der Stadtbibliothek entdeckt, aber leider versprochen vor der offiziellen Eröffnung nicht darüber zu bloggen …)

Written by Peter

März 17, 2014 at 9:05 pm

Veröffentlicht in Bibliotheken, Texte

Tagged with , , ,

Kathrin Passigs Zielvorgabe: „Weniger schlecht programmieren“

leave a comment »

Buchcover

Buchcover

Kathrin Passig kennt man im Bibliothekswesen vor allem durch Ihre – kontrovers diskutierten – Texte zu Bibliotheken oder E-Books, aber da gibt es noch mehr zu entdecken …

Ein IT-Buch mit einer Bachmann-Preisträgerin als Co-Autorin? Das, in Verbindung mit dem – herrlich pragmatischem – Titel „Weniger schlecht programmieren“, klingt doch schon einmal sehr vielversprechend.

(Den Co-Autor Johannes Jander sollte man natürlich nicht unterschlagen, von dem gibt es aber einfach weniger im Netz …)

Die Zielgruppe des Buches sind Leute, die in das Programmieren eher „rein gerutscht sind“, das heißt keine formale Ausbildung haben und nach „best practices“ suchen. Ich denke im Bibliothekswesen gibt es einige von uns (mich eingeschlossen) auf die die Beschreibung ganz gut zutrifft.

Das Buch ist bewusst „sprachenagnostisch“ gehalten, bei einzelnen Konzepten wie beispielsweise „Exceptions“ gibt es ein Beispiel in Pseudocode und danach wird erklärt wie  dieses Feature in Sprachen wie Java, JavaScript, PHP, Ruby und Python implementiert ist.

Ein starker Fokus des Buches liegt auch auf dem sozialen Aspekt des Programmierens. Kapiteltitel wie „Unrecht haben für Anfänger“, „Schlechten Code gefasst ertragen“ oder „Zwischen Hybris und Demut“ weisen darauf hin.

Kapitel wie „80/20 ist gut genug (meistens)“ oder „Absolution: Wann Bad Practice okay ist“ passen auch gut zum pragmatischen Titel.

Aus diesen Überschriften wird auch schon der etwas flapsige Ton deutlich, der das Buch recht flüssig lesbar macht. Auch wird der eigentliche Text aufgelockert durch Tweets und Geschichten aus der Praxis, welche die Materie nochmals leichter fassbar machen.

Hat mir das Buch etwas gebracht? Vielleicht jetzt nichts Konkretes, aber doch einen Haufen guter Vorsätze: Vermehrt darauf achten eher den „schönen“ Code zu schreiben, als schnelle Lösungen. Noch mehr begleitende Tests zu schreiben. „Organisch gewachsenen“ Code, wenn denn mal Zeit ist, zu refaktorieren.

Interessanterweise wirken die ganzen Hinweise und „best practices“ im Buch nicht abschreckend, sondern wecken – zumindest bei mir – auch die Lust aufs Programmieren.

In Passigs Tumblr gibt es übrigens ein schönes „Making-Of“ zur siebenjährigen (!) Vorgeschichte des Buches, in dem schön die Tücken des kollaborativen Schreibens beschrieben werden:

Januar 2009

Ein kurzes Experiment mit Zoho endet in Geschrei und Datenverlust.

und schließlich:

Ganz zum Schluss, nach der Buchabgabe im Herbst 2013

Wir zanken uns heftig mit dem Verlag, als sich herausstellt, dass man dort mit Markdown nichts anzufangen weiß und den Text in mehrtägiger Handarbeit nach Word konvertiert. Beim Verlag stellt man sich auf den Standpunkt, wir hätten ja von Anfang an mit was Vernünftigem arbeiten können.

Das finde ich eigentlich auch.

Wer einmal schauen will, über welche Bibliotheken das Buch verfügbar ist, kann einfach folgenden OpenURL-Link benutzen:

Passig, K., & Jander, J. (2013). Weniger schlecht programmieren. Bejing: O’Reilly. digibi_verf_sk_2_de

Written by Peter

März 12, 2014 at 9:03 pm

Christian Semler Archiv

leave a comment »

Von Christian Semler stammt der schöne Satz:

Freundlichkeit ist eine Haltung, sie ist lernbar.

Im Februar ist der Autor und taz-Redakteur gestorben, aus Anlass seines 75. Geburtstags am 13. Dezember hat die taz nun ein Christian-Semler-Archiv eingerichtet:

Deshalb machen wir seine Texte auf taz.de zugänglich. Und zwar nicht nur die 1.862 Kommentare, Berichte, Essays, Debatten und Rezensionen, die er für diese Zeitung verfasst hat, sondern auch, was er für Publikationen wie Kursbuch, Freibeuter, Ästhetik & Kommunikation, Mare seit den Siebzigern geschrieben hat.

Written by Peter

Dezember 15, 2013 at 9:34 pm

Veröffentlicht in Texte

Tagged with ,

EVA goes international…

leave a comment »

Nur ein kleiner Hinweis, dass heute unser Artikel zum EVA Projekt in Interlending & Document Supply erschienen ist:

Ania López, Peter Mayr, (2013) „EVA (ErwerbungsVorschlags-Assistant) assists in collection building! Using ILL data for patron-driven acquisition“, Interlending & Document Supply, Vol. 41 Iss: 4, pp.122 – 127

Purpose – The purpose of this paper is to describe the “ErwerbungsVorschlags-Assistent” (EVA), its underlying concepts and first usage statistics and experiences at the University Library of Duisburg-Essen, and explore its methodology of patron driven acquisition in regard to printed material, specifically interlibrary loan requests.

Design/methodology/approach – The authors use a case study approach, describing the effects of the new system on existing ILL workflows and collection development decision-making.

Findings – EVA has been in production in several German university libraries since October 2011. ILL requests are automatically compared to specific criteria in regard to their suitability as an acquisition, enriched with external data, and presented to the appropriate subject librarian.

Originality/value – This paper was originally presented at the 2012 IFLA World Library and Information Congress in Helsinki, Finland, session 139, “Treating print in an increasingly digital collection: issues, dilemmas, and directions”, 14 August 2012. ILL, collection development, and ILL system developers will find the content useful.

Der Artikel ist eine überarbeitete Fassung unseres IFLA Papers, ergänzt um die Praxiserfahrungen aus der UB Duisburg-Essen und wird nach 9 Monaten open access verfügbar sein.

Written by Peter

November 18, 2013 at 8:54 pm

Veröffentlicht in Texte, wlic2012

Tagged with , ,