Hatori Kibble

Jo eh…

Archive for the ‘Soziale Netzwerke’ Category

Britischer Humor: Dank der British Library jetzt auch mechanisch, viktorianisch…

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mechnaicalcomedienIch hatte ja schon einmal über die British Library Labs und deren Projektwettbewerb geschrieben. Gewinner 2014 war die „Victorian Meme Machine“ „Victorian Meme Machine“.

Auf einem Symposium Anfang November wurde nun der aktuelle Stand dieses Projekts berichtet (die Notizen zum Vortrag gibt es im Blog Overdue Ideas).

Interessanterweise gibt es bei der Textgattung „Witze“ ganz eigene Probleme bei der Arbeit mit Digitalisaten:

Some gags have been rendered more successfully than this, but many are substantially worse. Joke columns often appeared at the edge of a page, which makes them susceptible to fading and pge bending. They also make use of unusual punctuation, which tends to confuse the scanning software. Unlike newspaper archives, which remain functional even with relatively low-quality OCR, our project requires 100% accuracy (or something very close) in order to republish the jokes in new formats.

Für die Ergebnisse wurde ein Tumblr Blog eingerichtet: der „Mechanical Comedian“ (auch einen Twitter-Account gibt es, der wird aber anscheinend noch nicht bespielt). Mal sehen, ob man in der nächsten Session hier in Kölle olle Kamellen wie diese hört:

A gentleman sitting drinking alone, with three empty bottles, which had contained port wine, beside him, was asked: „Have you finished all that port without assistance?“ „No,“ replied the wine-bibber, „I had assistance of a bottle of Madeira“

Written by Peter

November 16, 2014 at 7:48 pm

Die TwitterBot-Charts

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In meinem letzten Post hatte ich ja schon einmal darauf hingewiesen, dass man die Twitter-Statistikdaten als CSV-Datei exportieren kann.

Zur Auswertung habe ich dann ein kleines Perl-Skript geschrieben und mir jeweils die Top 10 der Tweets meiner Twitterbots erstellt, gereiht nach „Impressions“ (definiert laut Twitter als „Number of times users saw the Tweet on Twitter“).

Bei ddbKatzen ist der im letzten Post bereits erwähnte Neufundländer Hund an der Spitze:

 

  1. Internet, Katze; #ddb, ‚Neufundländer Hund. Alpenhund. Haus Katze. Wilde Katze‘: http://t.co/o2glN1pVq3 http://t.co/2K2kfVM7FT: 825
  2. Und schon wieder ein Katzenbild aus der #ddb: ‚Kleines Kätzchen vor einem Stoffhund‘: http://t.co/XtkMH7Iakm http://t.co/pVSSUiMMEF: 360
  3. #ddb überrasche mich mal! OK, ‚Hund Bonzo‘: http://t.co/MveSBrHDlT http://t.co/5HU2j6hOLJ: 331
  4. Immer nur Katzen ist langweilig! ‚Eichhörnchen‘: http://t.co/Z5NxiRrKT4 #ddb http://t.co/u7XYhjKyYb: 286
  5. Katze gefällig? Aus der #ddb: ‚Hauskatze‘: http://t.co/iVxPLsCPn5 http://t.co/ILABl74rJQ: 214
  6. #ddb überrasche mich mal! OK, ‚Der Iltis, Eichhörnchen und Wiesel‘: http://t.co/dFcMOoQkW6 http://t.co/sWQ1J7WAmj: 204
  7. Oh! Katzen in der #ddb: ‚Katzen‘ http://t.co/zYkhJ5CLba http://t.co/pV9tA0gO8P: 201
  8. Ganz etwas originelles: ‚Wasserspeier: Katze‘: http://t.co/m7DH84O0u4 #ddb http://t.co/7W5GrfUlT9: 178
  9. Immer nur Katzen ist langweilig! ‚Der Hamster‘: http://t.co/40xMtccVNN #ddb http://t.co/QMWGg4Oni9: 167
  10. Immer nur Katzen ist langweilig! ‚Eichhörnchen‘: http://t.co/9PHJDbF6cr #ddb http://t.co/ItKl8uLFR6: 167

Alle diese Tweets wurden zumindest einmal geteilt und haben so auch ein Publikum jenseits der eigenen Follower erreicht.

 

Beim EuropeanaBot hat sich die allgemeine WM-Euphorie auch auf die Tweetstatistiken ausgewirkt:

  1. The soccer team of #CHI takes part in #WM2014: #europeana has a picture: http://t.co/Hkf3iyiEwk: 664
  2. Look! A #europeana image of Nobel Prize winner „Wislawa Szymborska“: http://t.co/OzkrgKJ1e0 (#wikipedia:http://t.co/dyYTSKLnPj): 632
  3. Wanna learn more about the cooperation between Wikipedia and Europeana? Follow @wikieuropeana! #ff: 572
  4. OK, you got me.. Judging from my last two tweets, now I’m also a fan of #WM2014 (learn more at https://t.co/KG3FmEfp8W ): 469
  5. „Rugby league“: #guardian article: http://t.co/TvPOlrLyj5 #europeana picture: http://t.co/yuSvsEUiHe You are welcome!: 441
  6. Oh! An article about „#Books“ in the #guardian: http://t.co/ralHl4qRnb Here’s the #europeana picture: http://t.co/kXk3QX4trQ: 391
  7. Hi! The #guardian has a news item about „#Space“: http://t.co/EHso7XTkHR #europeana has a picture: http://t.co/btdsVewq7h: 363
  8. „Marino Grimani (doge)“: #wikipedia entry http://t.co/vVUMmMYscB #europeana picture: http://t.co/KroziuRip0 You are welcome!: 312
  9. Oh! An article about „#Syria“ in the #guardian: http://t.co/YrDtazxDaO Here’s the #europeana picture: http://t.co/SFNfYZAjAe: 299
  10. Oh! An article about „#Vodafone“ in the #guardian: http://t.co/AlYuMva1Zd Here’s the #europeana picture: http://t.co/9sDnTZi73W: 286

Interessant fand ich die weite Verbreitung eines Tweets zu einer Nobelpreisträgerin von 1996, allerdings scheint da eine Publikation bisher unveröffentlichter Werke die Autorin wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit gebracht haben.

Andere Tweets dürften wegen der generischen bzw. aktuellen Hashtags („Syria“, „Books“, „Space“) öfter gefunden worden sein.

Hier noch der Quellcode für das Auswertungsskript, allerdings dürfte für diese einfache Statistik auch Excel ausreichend sein.

Written by Peter

Oktober 26, 2014 at 6:06 pm

Die Twitter-Statistiken: Hallo Binghamton und Bielefeld!

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Seit Ende August gibt es für alle Twitter-NutzerInnen detaillierte Statistiken (ursprünglich war diese Funktion nur für Leute freigeschaltet, die auf Twitter werben, danach wurde diese Funktion schrittweise für immer mehr Accounts freigeschaltet).

So kann man jetzt zum Beispiel erfahren, woher die einzelnen Follower kommen, welche Interessen sie haben oder welchen anderen Twitter-Accounts sie folgen. Einige der Metriken sind etwas seltsam, beispielsweise die Aufschlüsselung nach Geschlecht. Twitter fragt diese Angabe ja nicht bei der Anmeldung ab sondern benutzt statistische Algorithmen:

Some of the „tells“ in tweets and other messages are the stereotypical ones that would leap to mind, and we shouldn’t be surprised that they test out as valid. In one paper from 2010, the researchers note that „OMG“ is used four times as often by women than men in the dataset of Twitter messages they tested. The phrase „my zipper“ has an extremely high predictive value for men, while „my yoga“ has the same effect for women. The paper even notes, „People laugh differently on Twitter as well. While women LOL, men tend to LMFAO.“

Allerdings scheint es da doch einen Bias zu geben:

Twitter probably thinks you’re a dude, and there’s nothing you can do about it.

In einem Artikel wird das darauf zurückgeführt, dass das Interesse an „Technologie“ männlich kodiert ist. (Dazu ein kleiner Exkurs: Auf NPR gibt es eine Radiosendung „When Women Stopped Coding“ online, in der untersucht wird, warum es ab 1984 einen signifikanten Rückgang an Informatik-Studentinnen gab. Die These ist, dass ab diesem Zeitpunkt  Heimcomputer aufkamen und diese exklusiv als „Jungs-Spielzeug“ vermarktet wurden. Diese hatten daher beim Studium schon einen Grundstock an informellen Computerwissen und Mädchen wurden dadurch rausgedrängt).

Als Beispiel für die Statistiken hier eine Übersicht der Follower von ddbKatzen:

Follower Statistik ddbKatzen

Follower Statistik ddbKatzen

Man sieht: „Katzen“ und „Haustiere“ stehen an der Spitze der „einzigartigen“ Interessen. Auch ddbKultur als verwandter Account passt ja für einen Bot, der sich dieser Quelle bedient. Binghamton als Top-Herkunftsstadt hingegen sieht etwas komisch aus, aber das hat wohl mit der geringen Grundgesamtheit zu tun.

Auch zu den einzelnen Tweets kann man sich Statistikdaten anzeigen lassen:

Tweet Statistiken

Tweet Statistiken

Auch wenn ddbKatzen „nur“ 34 Follower hat, so haben diesen Tweet doch 827 Personen gesehen. Das ist im Wesentlichen wohl der SLUB Dresden und Dresden-forscht.de zu verdanken, die diesen Tweet weiterverbreitet haben (Das verlinkte Digitalisat stammt aus den Beständen der SLUB). Neben Statistiken zu Retweets und Klicks sieht man in dieser Ansicht auch, ob ein Lesezeichen auf diesen Tweet gesetzt oder ob das eigene Nutzerprofil aufgerufen wurde.

Das sind im Wesentlichen die Statistiken die man über die Weboberfläche sieht. Darüber hinaus kann man sich die Rohdaten auch als CSV-Datei herunterladen und damit eigene Auswertungen erstellen. Doch dazu mehr im nächsten Blogpost…

Written by Peter

Oktober 19, 2014 at 12:59 pm

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Kleine Bot-Miszellen II: Die Katzen und der arrangierte Zufall

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Als kleine Vorkonferenz zum „Open Knowledge Festival“ gab es am 15. Juli eine Veranstaltung zu offenen Daten im Kulturbereich, den „OpenGLAM-Workshop“.

In einem Vortrag ging es um die Deutsche Digitale Bibliothek:

1 year in digital cultural heritage – what were the walls I ran into most often & how to tear them down – Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek

und anscheinend hatte da auch mein Katzenbot einen Gastauftritt:

Aber auch der EuropeanaBot hatte kürzlich eine Erwähnung. Der Artikel „I’m feeling lucky: Can algorithms better engineer serendipity in research — or in journalism?“ beschäftigt sich mit Serendipitätseffekten in digitalen Sammlungen:

Some historical collections are aiming to enable serendipitous content discovery, peering beyond the current limitations of search to capture happy accidents.

Analog zur „Filter Bubble“ wird hier von der „Research Bubble“ gesprochen. Alternative Zugänge zu Informationen, die auf Serendipität setzen, können hier einen Ausweg bieten.

In dem Artikel wird besonders auf Twitter eingegangen und die verschiedenen „collection bots“:

This might suggest that Twitter might be a more serendipitous platform than Facebook or Google, which emphasize more targeted customization and personalization. It — along with the Twitter API’s ease of use — also might explain why many organizations take advantage of Twitter to create whimsical bots that inject a bit of randomness into your feed.

 

These tools (along with others, such as the EuropeanaBot) are primarily targeting digital humanists and historians who are in a rut, but they each have their own insights about what is serendipitous versus simply random. It is difficult to plan for unplanned discoveries, especially so for a computer. Events are only serendipitous in hindsight, consisting of varying levels of planning versus dumb luck. But it seems quite possible to design for serendipitous discoveries, and to help put a user in the mindset for it.

Written by Peter

Juli 21, 2014 at 9:19 am

Neulich im Feedreader (Teil XIII): Ranganathan und der Handy-Buch-Klub, Bibliotheken verändern Menschen und digitale Diplomaten

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Nun ja, trotz Sommerloch sind da doch wieder einige Links zusammengekommen…

  • How do we get to the future?
    Notizen zu einem Vortrag von Jessamyn West über Bibliotheksarbeit in ländlich geprägten Gegenden, wo eben nicht alle – vielleicht auch mangels Breitbandausbau – begeisterte InternetnutzerInnen sind. Trotzdem gibt es auch hier „scan and share“ Projekte mit denen Informationen zur Lokalgeschichte digitalisiert und durch Crowdsourcing angereichert werden.
  • How the public library looks these days
    Viele digitale Dienstleistungen kann man auch von zuhause aus nutzen. Diese Benutzerin kommt eigentlich nur mehr zur Ausweisverlängerung in die Bibliothek und beschreibt die Veränderungen in der Institution:

The librarians seem to be serving different functions these days. […] the signage seems to be making an effort to rebrand them a little as more of an information source and less of a flunky who signs out books.

  • Living Stories, Living Libraries
    Sehr schönes Blog darüber, wie Bibliotheken Menschen verändern. In einem Artikel beschreibt die Initiatorin die Hintergründe des Projekts:

 […] today I am formally launching a digital storytelling project called Living Stories, Living Libraries. The blog relies on photo documentary-style submissions to capture the diverse stories of people using libraries. It gives individuals a place to share how libraries have impacted their lives, hear from others, connect ideas, and provides a space for you to tell your own story.

While academics endlessly debate the finer points of e-books vs. paper, they all too often forgetS. R. Ranganathan’sFive Laws of Library Science in regard to access and related matters.

As the main precepts of modern librarianship, Ranganathan’s laws have inspired the cell phone book club idea and others such as LibraryCity’s proposal for a  national digital library endowment, featured recently in the Chronicle of Philanthropy.

Law #1: “Books are for use.” Yes, use cell phone book clubs and other strategies to spread them around.

Law #2: “Every reader his [or her] book.” Imagine all the thousands of books online beyond a library’s physical holdings! And librarians and good search engines can help connect people and books. So can social media associated with the cell phone book clubs and other library services.

Law #3: Every book its reader.” See the possibilities associated with Law #2.

Law #4: “Save the time of the reader.” Download a favorite without having to drive to the library, even though plenty else can await you there if librarians are doing their jobs right—from story-hours and book clubs to lessons in 3D printing.

Law #5: “The library is a growing organism.” E means libraries can expand patrons’ choices without building expensive additions. And the endowment concept could kick-start the library e-book market and thus increase librarians’ bargaining power with publishers, so that libraries finally could take advantage of the economies of e-books. The publishers themselves would win through expansion of both the library market and the demand for retail books.

3. Where are the digital natives going next, and are we there (without being uncles dancing at a wedding)? Let’s not turn up to fight the last battle, or with a bow and arrow at a gunfight.

 

Written by Peter

Juli 20, 2014 at 1:42 pm

#elag2014 – Tag 2: Gieß den Bibliotheksbaum!

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Im nächsten Vortrag ging es um „Gamification“: „Librarygame – Evaluating gamification as a means of increasing customer engagement“.

Librarygame

Librarygame

Da der Anteil an StudentInnen, die die Bibliothek selten oder gar nie nutzen ansteigt, wollen die Universitätsbibliotheken in Manchester und Glasgow über das Spiel Librarygame die Nutzung intensivieren (Studien zeigen, dass Gamification ein Weg dazu sein kann).

Im Spiel können Punkte z.B. für Bibliotheksbesuche, das Ausborgen oder Rezensieren von Büchern erreicht werden (das Tracking der E-Ressourcen-Nutzung soll noch integriert werden). Darüber hinaus gibt es auch Challenges. Gelesene Bücher kommen in ein virtuelles Bücherregal, dieses kann mit anderen NutzerInnen geteilt werden, auch Empfehlungen sind möglich.

Dafür ist das Spiel in das identity management der Bibliothek integriert, E-Mail Adresse und Studiengang werden übernommen. Allerdings kann man über die Privatsphäreneinstellungen bestimmen, welche Informationen geteilt werden. Auch einzelne Aktionen können bequem versteckt werden (damit die Urlaubsschnulze dann eben nicht im Bücherregal der App auftaucht).

Interessant waren die Berichte von den Fokusgruppen: Die Studierenden mochten 2 Dinge am Namen „Librarygame“ nicht, „Library“ (zu uncool) und „Game“. In Manchester wurde das Spiel jetzt in „BookedIn“ umbenannt (zumindest bis eine Abmahnung von LinkedIn kommt), in Glasgow war es der Bibliothek aber wichtig im Namen aufzutauchen, daher heißt das Spiel dort „LibraryTree“ (im Wappen der Universität kommt ein Baum vor und auch im Spiel bringt man durch Aktivitäten einen Baum zum Wachsen).

Das Feedback war auch stark vom Studienfortschritt abhängig: die Erstsemester mochten den Gaming-Aspekt während die Älteren vor allem die sozialen Aspekte des Teilens nutzten.

In dem Zusammenhang den Begriff „learning black market“ gelernt: Studierende organisieren sich ungern über die offiziellen Lernmanagementsysteme sondern lieber davon abgetrennt über Facebook-Gruppen. Auch mit Librarygame können sie sich unabhängig vom Lehrpersonal austauschen.

 

Written by Peter

Juni 15, 2014 at 5:29 pm

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Ein bisschen was zu Twitterbots…

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In letzter Zeit beschäftige ich mich ja ein bisschen mehr mit TwitterBots. Vor kurzem gab es im New Yorker einen Artikel, der sich auch mit diesem Phänomen beschäftigt:

The Rise of Twitter Bots

Twitter bots are, essentially, computer programs that tweet of their own accord. While people access Twitter through its Web site and other clients, bots connect directly to the Twitter mainline, parsing the information in real time and posting at will; it’s a code-to-code connection, made possible by Twitter’s wide-open application programming interface, or A.P.I.

Neben den unvermeidlichen Spambots werden aber auch kreativere Exemplare vorgestellt:

Of greater interest—the signal to the spammers’ noise—is the growing population of creative bots that consume, remix, and contribute to the broader culture churn of the Internet. Many of them are remarkably productive: Adam Parrish’s everyword, for instance, has been chipping its way through the entire English language, tweeting one word at a time every thirty minutes since 2008. Ranjit Bhatnagar’s Pentametron scours Twitter every hour on the hour and retweets the first rhyming couplet that it can find. Darius Kazemi’s Professor Jocular takes a popular tweet, assumes it’s a joke, then tries to explain why people thought it was funny; the Professor’s more than twenty-three hundred attempts frequently outperform its source material.

Hier zum Beispiel ein vom Pentametron erstelltes automatisches Gedicht:

automatische Twitter Poesie

automatische Twitter Poesie…

In einem anderen Artikel wird dieser Bot schön beschrieben:

Pentametron uses an algorithm to find and retweet rhyming couplets in iambic pentameter — the ten-syllable alternating-stress meter used in Shakespeare’s plays and sonnets — and publish them in 14-line sonnets on Pentametron.com. Like most found poetry, Pentametron’s sonnets are semi-sensical, often funny, and sometimes profound, but I admire them even more as a response to the obscene amount of textual noise on the internet. If you’re trying to impose some degree of structure to the billions of words circulating throughout Twitter, why not start by enforcing an arbitrary and rigorous literary form dating to 13th century Italy?

Über Bots, die digitale Sammlungen präsentieren hatte ich ja schon öfters geschrieben, hier eine Liste von solchen bibliothekarischen Bots. In eine ähnliche Richtung geht der „Oil Painting“ Bot, der ebay-Auktionen nach Ölgemälden durchsucht und dann Links dazu twittert.

Und zum Abschluss noch ein Artikel über die seltsame Welt der Spambots:

Why Did 9,000 Porny Spambots Descend on This San Diego High Schooler?

This is the current state of play in the Internet economy. At the top of the heap, there are the Twitters and the Apples, the name technology companies that are creating billionaires.

Then, down at the bottom, there are the bots, simple pieces of code that do one thing and one thing only, but do it relentlessly.

Written by Peter

November 28, 2013 at 8:38 pm

Veröffentlicht in Scripts, Soziale Netzwerke

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