Hatori Kibble

Jo eh…

Library Freedom Project Teil 1: Privatsphäre aus dem Werkzeugkasten

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Nun ja, dann will ich mal wieder vorsichtig den Zeh in die Blogosphäre tauchen…

Seit längerem möchte ich schon das Library Freedom Project (Wikipedia) kurz vorstellen.

In einem Video für die Knight Foundation beschrieb die Gründerin Alison Macrina das Projekt so:

As stewards of information and providers of Internet access, librarians are in a prime position to educate patrons about their digital rights. The Library Freedom Project aims to make real the promise of intellectual freedom in libraries by bringing together a coalition of librarians, technology experts and lawyers to scale a series of privacy workshops for librarians. The workshops will provide librarians and their patrons with tools and information to better understand technology, privacy and law related to use of the Internet.

Wie oben erwähnt, sind Schulungen für BibliothekarInnen ein wichtiger Teil des Library Freedom Projects, hier z. B. die Folien zur Präsentation “Digital Privacy Toolkits” bei einer Konferenz der Oregon Library Association.
Einerseits werden hier 20 Werkzeuge für mehr Sicherheit und Privatsphäre im Internet vorgestellt, andererseits gibt es aber auch Tipps und Erfahrungsberichte, wie man die eigenen BibliotheksnutzerInnen für die Thematik sensibilisieren kann.

Beispielsweise in dem man sich Partnerorganisationen für Veranstaltungen holt (in Deutschland etwa der CCC oder der lokale Hackerspace) oder auch so einfache Dinge, wie an den Bibliotheksrechnern HTTPS Everywhere zu installieren und zu bewerben. Weitere Materialien (unter anderem für Jugendliche) finden sich auf der Website.

httpseverywhere

„HTTPS Everywhere“ in der Watertown Library

Zuletzt war das “Library Freedom Project” in den Medien, weil es den “Award for Projects of Social Benefit” der Free Software Foundation gewann. Auch im Bibliothekswesen wird die Arbeit von Alsion Macrina gewürdigt: vom Library Journal wird sie zu den “Movers & Shakers 2015” gezählt.

Wer über dieses Projekt am Laufenden gehalten werden will, dem sei der Twitter Account @libraryfreedom oder die monatlichen Updates per Mailing-Liste empfohlen. Im zweiten Teil dieses Artikels wird es dann um Kooperationen zwischen Bibliotheken und dem Tor-Projekt gehen.

Written by Peter

Mai 23, 2016 um 12:23 pm

Veröffentlicht in Allgemein

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