Hatori Kibble

Jo eh…

Kleiner „Making Of“-Post: Wie baue ich ein IFLA-Poster?

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So das ist jetzt der letzte IFLA-Nachtrag. Eher als Notiz für mich, aber vielleicht ist das ja für andere auch hilfreich… (Ich fand ja toll, dass die Fachstellen eine Anleitung zum Abstract-Erstellen für Konferenzeinreichungen veröffentlicht haben!)

Nach der Annahme hatte ich die Instructions for accepted posters bekommen. Darin sind dann auch die maximalen Maße von 92*230 cm angegeben.

Meine erste Idee war, das Poster mit LaTeX zu erstellen, da ich aber weniger mit Text und mehr mit Grafiken und Bildern arbeiten wollte, habe ich mich bald wieder dagegen entschieden.

Für das Diagramm habe ich OmniGraffle verwendet und die Grafik dann als 300 dpi Grafik exportiert.

Posterdiagramm

Posterdiagramm

 

Das eigentliche Poster habe ich dann mit Keynote erstellt und dabei auf diese Anleitung zurückgegriffen:

Auch die Größenangabe von 2592*3456 Pixel habe ich daraus entnommen, was letztlich bei der PDF-Ausgabe zu einer Druckgröße von 91,44*121,92 cm führte (72dpi) und damit im Rahmen der Vorgaben ist.

Was würde ich das nächste Mal anders machen? Das Twitter-Logo hat auf meinem Poster gefehlt. Der Wiedererkennungswert des Logos wäre sicher nochmals ein schöner visueller „eye catcher“ gewesen und hätte vielleicht auch manche Erklärungen verkürzt.

Analoge Tweets

Analoge Tweets

Zusätzlich zum Poster wollte ich noch ein kleines Handout mit Twitter-URL, QR-Code und Kontaktdaten. Dazu habe ich MOO Minicards verwendet. Bei diesem Produkt gibt es die Möglichkeit ein Design mit einer Vorder- und vielen unterschiedlichen Rückseiten zu entwerfen (Printfinity).

Dies war eine schöne Möglichkeit die Vielfalt des EuropeanaBots zu zeigen und ergibt einen schönen „Lotteriemoment“ und Gesprächseinstieg wenn die Leute eine individuellen Karte ziehen dürfen (im Endeffekt hatte ich 23 verschiedene Versionen mit jeweils unterschiedlichen Tweets).

Im Vorfeld hatte ich bei den Organisatoren einmal angefragt, wieviele Handouts ich den einplanen soll. Mir wurde da zu 1000 Stück geraten. Glücklicherweise bin ich dem Rat nicht gefolgt und beim Druck wesentlich darunter geblieben.

Bei mir konnte ich die Handouts am Poster befestigen, sie gingen also auch ohne mein Zutun weg. Insgesamt würde ich sagen, kommt man mit 200-300 Stück ganz gut aus.

Bei der eigentlichen Poster-Session steht das eigene Projekt im Wettbewerb mit über 200 anderen Poster. Hilfreich ist es da, die Intention in einem Satz formulieren zu können. Bei mir lief das ungefähr so ab:

Person X riskiert einen Blick auf das Poster

„We hide our great digital collections behind search forms and in databases!“

Person X läuft nicht weg

„This project tries out new approaches to present digital items in the social web!“

Person X ist immer noch da

Und los geht’s mit der langen Erklärung und den einzelnen Beispielen…

Auch die Handouts sind natürlich ein guter Einstieg („Do you want an analog tweet of the EuropeanaBot?“), der auch zu einigen interessanten Gesprächen geführt hat.

Written by Peter

September 15, 2014 um 10:14 pm

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