Hatori Kibble

Jo eh…

IFLA Tag 2: Die Lightning Talks: Fluffige Statistiken und Bibliothekstourismus

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Ich verstehe zwar das Problem bei einer großen Veranstaltung Internetzugang anzubieten (viele ausländische TeilnehmerInnen mit Zweit- und Drittgeräten und ohne Handydatenrate, hohe Personendichte, etc.), aber das nur sehr sporadische W-LAN nervt doch ziemlich. Daher gibt es hier leider nur etwas unregelmäßig Blogposts…

Wie auch immer: Die Lightning Talks am Montag.

  • Lightning talk 1: How to make a difference: using statistics for advocacy
    Claudia Lux gab Tipps zum Umgang mit PolitikerInnen. Man sollte immer seine grundlegenden Statistiken parat haben und ansprechend präsentieren können: das älteste/größte/kleinste Buch, das Alter des/der jüngsten/ältesten NutzerIn, etc. „Fluffige“ Statistiken wie „Mehr Leute besuchen Bibliotheken, als Bundesligaspiele“ bleiben bei EntscheidungsträgerInnen hängen.
  •  What libraries are good for: attempting to measure outcomes of public libraries
    Bibliotheken sind gut darin „Input“ und „Output“ zu messen, wichtiger wäre aber der „Outcome“ (das Ergebnis, die Folge). Der Output (Ausleihzahlen, etc..) sind nur das Mittel zum Zweck, der eigentliche Zweck (z.B. Lese- Schreibfähigkeit steigern) ist das Relevante.
    Interessanterweise gibt es eine relativ neue ISO-Norm um die Auswirkungen von Bibliotheken zu messen: ISO 16439:2014, Methods and procedures for assessing the impact of libraries. Den Wert dieser Norm hat der Vortragende auch darin gesehen, dass eine einheitliche Terminologie geschaffen wird, die die Kommunikation in diesem Bereich verbessern kann.
  • Measuring spaces: how to assess library spaces & behaviour
    Sehr spannender Talk, allerdings wollte die Rednerin da ein Programm für eine halbe Stunde in 7 Minuten pressen, daher bin ich nicht mit dem Mitschreiben nachgekommen.
    Alleine das Anbieten von (nicht-kommerziellem) Raum ist auch schon eine öffentliche Dienstleistung. Man sollte die Anforderungen an eigene Bibliotheksräume evaluieren, auch wenn es im Moment noch keine Mittel für Erweiterungen, etc. gibt, um dann schnell reagieren zu können.
    Für die Evaluierung in die Literatur und in die „social media“-Kanäle schauen, „Bibliothekstourismus“ und Hospitationen betreiben, neue MitarbeiterInnen mit einer Kamera ausstatten und auf „Beobachtungstour“ durch die eigene Institution schicken, Fokusgruppen mit Nutzern einrichten. Kontakt mit lokalen Gruppen halten, um ein Gefühl für die Nachbarschaft zu bekommen (auch mit der Polizei und „social services“).
    In dieser Bibliothek wird „LibSat“ zur NutzerInnen-Umfrage benutzt.

Written by Peter

August 20, 2014 um 9:46 am

Veröffentlicht in Konferenzen, wlic2014

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