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Jo eh…

IFLA Tag 0: Die Schokoladenbibliothek

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Vor der eigentlichen Tagungseröffnung finden immer sogenannte „Caucus Meetings“ statt, bei denen sich die Vertreter einzelner Länder oder Sprachen versammeln. Bei den deutschsprachigen Ländern waren dann hauptsächlich TeilnehmerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten.

Zu Beginn hat das deutsche IFLA-Nationalkomitee aus seiner Arbeit berichtet: die Website wurde neu gestaltet und ein Leitbild erstellt. Eines der zentralen Vorhaben des Komitees ist die deutsche Übersetzung der allgemeinen IFLA-Seite. Dieses Projekt wird erfreulicherweise von Bibliotheksverbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz finanziert.

Als kleine Vorübung für die kollaborative Arbeit wurde zunächst einmal der IFLA-Trendreport ins Deutsche übersetzt. Es sieht so aus – und wenn ja, wäre das wirklich lobenswert, dass dies nur „der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ – sprich einer intensiveren, multinationalen Zusammenarbeit der Verbände ist. Nächster Schritt soll eine gemeinsame Vorstandssitzung sein, aus der dann hoffentlich weitere konkrete Aktivitäten entstehen.

Ein Vertreter des französischen Nationalkomitees hat dann auch noch über deren Projekte und Veranstaltungen rund um den Kongress berichtet: unter dem Titel „My French Library/Ma bibliothèque en France“ gibt es unter anderem eine Bookcrossing Aktion, den „French Library Boulevard“ und auch eine „Tattoo Bar“ (für ein bleibendes Souvenir ;-)).

Als nächstes wurden die – heuer neu eingeführten – Orientierungsstipendien von BII und BID vorgestellt. Die ausgewählten StipendiatInnen sollen in einem gemeinsamen Blog täglich von Ihren Erfahrungen in Lyon berichten. Wahrscheinlich ist diese Form besser als die üblichen nachträglichen PDF-Artikel geeignet, Informationen aus den Tagungen in die deutsche Fachcommunity zu tragen.

Ebenfalls von den deutschen Verbänden unterstützt wird das Team der ÜbersetzerInnen und des deutschen IFLA-Express. Auch hier wurden die KollegInnen vorgestellt. Schön, dass sich immer wieder BibliothekarInnen finden, die sich diese stressige Arbeit antun!

Ein besonderes Schmankerl hat dann noch Herr Locher vom Verband „Bibliothek Information Schweiz“ mitgebracht: eine Schokoladen-Bibliothek. (Auch wenn die Terminologie nicht ganz korrekt war: glücklicherweise bestand bei den Schokotäfelchen keine Rückgabepflicht…)

 

 

 

Written by Peter

August 17, 2014 um 3:52 pm

Veröffentlicht in Konferenzen, wlic2014

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