Hatori Kibble

Jo eh…

Archive for September 2013

Beim #hyperlibmooc kiebitzen…

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Michael Stephens kennen einige vielleicht durch seinen Vortrag am Bibliothekartag 2010 oder durch die von der Zukunftswerkstatt organisierte Vortragsreise zur Zukunft des Lernens.

Besagter Michael Stephens hat nun eben ein MOOC für BibliothekarInnen konzipiert, das „Hyperlinked Library MOOC“:

The term “Hyperlinked Library” describes how our connected world is transforming 21stcentury libraries into participatory, playful, and user-centered spaces while upholding traditional values. It encompasses both physical and virtual space, as well as many types of libraries.

The Hyperlinked Library MOOC examines various participatory theories of library service, the impact of emerging technologies on libraries, and the growing focus on a creation/curation culture. Students explore the definition of participatory service, some key trends that impact the Hyperlinked Library model, and examine what the shift means for libraries and information work in today’s digital information age.

Klingt alles ganz spannend, aber leider war die Anzahl der TeilnehmerInnen auf maximal 400 Personen begrenzt, es konnte sich also nicht jede/jeder in diesen 12 Wochen dauernden Kurs einschreiben.

Netterweise kann man aber online ein bisschen „kiebitzen“: Die Gastvorträge und Folien zu den einzelnen Modulen sind online und frei zugänglich. Bis jetzt gibt es etwa:

Das ist aber nur die eine Seite dieses Kurses. Fast genauso spannend finde ich die Diskussionen und Blogeinträge der TeilnehmerInnen zum MOOC.

Auf Infoseer wird z.B. das HyperLibMOOC mit anderen Programmen verglichen:

By contrast, the HyperLinked Library MOOC is dynamic, fluid, and has a greater focus on the social networking aspects. Much of it is familiar because of our experiences with Twitter and Facebook. Although there are weekly lectures, these are not the core of the course. For me, the lectures primarily serve to provoke us into thinking about issues and inspiring us to create content or interact with others’ content – whether that content be blog posts, updates, comments, or sharing videos and articles.

Brian Kelly macht sich Gedanken ob in der Zukunft einfach jeder ein Bibliothekar ist, eine andere Teilnehmerin denkt über BibliothekarInnen als Netzwerkknoten nach, etc. Insgesamt sind 218 Blogs für diesen Kurs registriert.

Natürlich sind die einzelnen TeilnehmerInnen auch auf Twitter aktiv, den Austausch dort kann man über den Hashtag #hyperlibmooc verfolgen.

Written by Peter

September 26, 2013 at 8:10 am

Veröffentlicht in Allgemein, Soziale Netzwerke

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Der @EuropeanaBot liest jetzt auch den Guardian

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Da das Wetter eh gerade  nicht so toll ist, habe ich wieder etwas am EuropeanaBot herumgebastelt. Wie ich im letzten Artikel erwähnt hatte, verwendet der TroveNewsBot auch aktuelle Nachrichten als Ausgangspunkt für Suchen in den digitalen Sammlungen. So etwas wäre für den EuropeanaBot sicher auch spannend, also habe ich mich auf die Suche nach europäischen Medien mit guten Schnittstellen gemacht.

Am Fortschrittlichsten ist in dieser Hinsicht sicher der englische Guardian. Bereits seit 2010 gibt es die Open Platform:

The Open Platform is a suite of services for developing digital products and applications with the Guardian.

We offer tools for using Guardian resources on other platforms and for integrating applications directly within the Guardian network.

Das diese Möglichkeiten genutzt werden, kann man in der App Gallery sehen. Dort gibt es unter anderem ein Guardian Roulette oder diverse Datenvisualisierungen.

Guardian Artikel mit Schlagwörtern

Guardian Artikel mit Schlagwörtern

Auch der EuropeanaBot nutzt jetzt die Content-API. Dabei wird mit den Schlagwörtern eines zufälligen, aktuellen Artikels eine Suche in Europeana durchgeführt um dazu passende Bilder zu finden. Und so kann der Bot jetzt auch etwas zur Fashion Week oder zur Bundesliga sagen.

Und für diejenigen, die beim EuropeanaBot mal „unter die Haube“ schauen oder sogar selber daran mitbasteln wollen, hier noch der Link zum GitHub-Repository

Written by Peter

September 16, 2013 at 8:15 am

Veröffentlicht in Perl, Programmierung

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TroveNewsBot: Lasst digitale Sammlungen sprechen!

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TroveNewsBot

TroveNewsBot

Der EuropeanaBot ist ja kein Einzelphänomen, als Inspiration hatte ich ja schon den DPLABot erwähnt. Daneben gibt es aber noch den TroveNewsBot, der auf ein Repository der National Library of Australia zugreift und an die 100 Millionen Zeitungsartikel durchsucht.

Spannend an diesem Bot ist, dass er mit NutzerInnen interagieren kann: Man ihn über Twitter ansprechen und eine Suche ausführen lassen:

Eine Suche mit dem TroveNewsBot

Eine Suche mit dem TroveNewsBot

Der TroveNewsBot twittert aber auch selbstständig und lässt sich dabei von den Nachrichten oder dem DPLABot inspirieren:

  • At 9am, 3pm and 9pm (AEST), TroveNewsBot tweets a random article that has been updated or added in the previous 24 hours.

  • At 8am, 12 noon, 4pm and 8pm (AEST), TroveNewsBot tweets a response to the latest news item from the ABC’s Just In page.

  • Every few hours TroveNewsBot tweets a response to the most recent link from DPLA tweeted byDPLABot.

Der Entwickler Tim Sherratt ist an der Universität Canberra am Digital Treasures Programm beteiligt und sieht durch den Bot als eine neue Möglichkeit „Unterhaltungen mit Sammlungen“ zu führen:

I think it’s because what we’re discussing today, what the Digital Treasures Program is about, is not just visualisation. It’s about transformation. It’s about taking cultural heritage collections and changing them. Changing what we can do with them. Changing how we see them. Changing how we think about them.

It’s about creating spaces within which we can have ‘critical encounters with digitized objects’ that ‘make us rethink what we thought we knew’.

Dies ist natürlich ein hochspannender Gedanke: jede Sammlung hat eine eigene Persönlichkeit und eine eigene „Stimme“:

Der Prozess der Nutzung und des Entdeckens von digitalen Ressourcen kehrt sich also um: nicht mehr die Nutzerin/der Nutzer sucht oder stöbert in den Sammlungen, sondern die Sammlungen werden „autonom“ aktiv und präsentieren die Objekte.

Ein „Best-Of“ der bisherigen TroveNewsBot Tweets kann man auf Storify sehen, der Quellcode wird auf GitHub gehostet.

Written by Peter

September 13, 2013 at 8:00 am

Veröffentlicht in Programmierung

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Neulich im Feedreader… (Teil II) – Hirn frisst Buch, wiedermal GitHub und Internetfilter in Bibliotheken

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Ich bin noch etwas im Nachurlaubsmodus, allerdings hat der Ironblogger Bot schon höflich nach einem Artikel für diese Woche gefragt. Na ja, dann schaue ich mal was sich in meinen RSS Feeds so getan hat…

The processual sculpture PANCREAS transforms books into sugar (glucose) that feeds human brain cells. The books’ paper is shredded, soaked in water, and pressed into an artificial intestine (fermenter), in which bacteria break the cellulose down into glucose. After filtering and purifying, the glucose is fed to the cells growing inside a glass tank (brain in a vat). The feeding of the artificial brain follows a strict diet: the brain food consists exclusively of Hegel’s „Phenomenology of Spirit“. PANCREAS is a pataphysical machine that uses biotechnologies in order to translate language and books, that is symbols and data, into matter and flesh. Glucose, as a universal fuel of life, which all cells, especially brain cells, feed from, becomes the artistic material for PANCREAS (Gr. pánkreas, pán = “all”, kréas = “flesh”).

“The open, collaborative workflow we have created for software development is so appealing that it’s gaining traction for non-software projects that require significant collaboration,” says GitHub cofounder and CEO Tom Preston-Werner.

Written by Peter

September 8, 2013 at 1:14 pm

Veröffentlicht in Neulich im Feedreader

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