Hatori Kibble

Jo eh…

Serendip-o-matic: Der Automat für Zufallsfunde…

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In letzter Zeit habe ich mich ja durch die Arbeit am  EuropeanaBot ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, wie man digitale Sammlungen über das Serendipidätsprinzip besser präsentieren kann.

Durch einen Tweet bin ich dann auf „Serendip-o-matic“ gestossen:

Serendip-o-matic

Serendip-o-matic

Eigentlich eine geniale Sache: man kann diese Seite mit eigenen Texten oder seiner Zotero-Literatursammlung füttern, das Programm extrahiert mögliche Suchbegriffe und fragt damit die DPLA, Europeana, Trove und Flickr Commons ab.

In der Presserklärung klingt das dann so:

Serendip-o-matic works for many different users. Students looking for inspiration can use one source as a springboard to a variety of others. Scholars can pump in their bibliographies to help enliven their current research or to get ideas for a new project. Bloggers can find open access images to illustrate their posts. Librarians and museum professionals can discover a wide range of items from other institutions and build bridges that make their collections more accessible. In addition, millions of users of RRCHNM’s Zotero can easily run their personal libraries through Serendip-o-matic.

Das Motto des „Serendip-o-matic“ ist „Let Your Sources Surprise You!„. Das allerdings funktionierte bei meinem ersten Test etwas zu gut:

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Serendip-o-matic Suchergebnis zur Zotero-Bibliothek

Der Zusammenhang meiner Zotero-Bibliothek zu einem Filmplakat für „Auf ins blaukarierte Himmelbett“ erschliesst sich mir zumindest nicht auf Anhieb..

Bei längeren Texten funktioniert das aber etwas besser: Aus einem deutschsprachigen Paper zu unserem EVA-Projekt hat der Serendip-o-matic beispielsweise die Begriffe: „fernleihe, für, bibliothek, fernleihen, können, nutzer, fachreferenten, über, erwerbungsvorschläge, fernleihbestellungen, teilnehmenden, 2, abbildung, kriterien, potentielle“ ausgefiltert und danach gesucht. (Und bei einem klassischen geisteswissenschaftlichem Thema wären die Suchergebnisse wahrscheinlich auch noch etwas aufschlussreicher…)

Entstanden ist dieses Programm übrigens während eines Hackathons: Bei „One Week | One Tool“ hatten sich 12 WissenschaftlerInnen aus dem Bereich Digital Humanities getroffen um gemeinsam Software zu entwickeln.

Etwas mehr Hintergrundinformation zu diesem Projekt gibt es auch in diesem Youtube-Video:

Falls jemand auch daran mitarbeiten will oder etwas hinter die technischen Kulissen des „Serendip-o-matic“ schauen will: Das Projekt ist auch auf Github zu finden.

Written by Peter

August 5, 2013 um 8:00 am

2 Antworten

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  1. […] der Bereich “Serendipity und digitale Sammlungen”. Hier hatte ich einige interessante Projekte vorgestellt und mit dem EuropeanaBot auch selber ein Programm […]

  2. […] Best use of Digital Humanities for fun Und eine Anwendung, die genau diese Schnittstellen nutzt, hat auch gleich bei den “Digital Humanities Awards”  gewonnen: der Serendip-o-matic. […]


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