Hatori Kibble

Jo eh…

Ich hab da mal einen (österreichischen) Europeana-Bot geschrieben…

with 6 comments

Vor einigen Tagen bin ich auf Twitter über den @DPLABot gestolpert. Dieser Bot versucht, das ziellose „Stöbern“ auch für die digitalen Sammlungen der „Digital Public Library of America“ zu ermöglichen.

Das Programm fragt die DPLA mit zufälligen Suchbegriffen ab und präsentiert die Ergebnisse:

Eigentlich eine nette Idee und ein spannendes Programmierprojekt.

Die Europeana bietet ja auch eine Programmierschnittstelle und ich war schon länger auf der Suche nach einem halbwegs sinnvollen Projekt, um diese API einmal zu testen.

Europeana Bot

Europeana Bot

Meine erste Idee war, sich auf die „Trending Topics“ bei Twitter zu beziehen und dazu passende Europeana-Einträge zu präsentieren. Allerdings funktioniert das erstens nicht wirklich gut (auf Twitter trendet „friedrich“, der deutsche Innenminister ist gemeint, Europeana würde Bilder zum „Alten Fritz“ finden..) und natürlich ist es moralisch etwas fragwürdig als eine Art „kultureller Spambot“  die Trends zu kapern.

Also bin ich auf Ortsnamen umgeschwenkt: Die Statistik Austria bietet auf ihrer Homepage eine Liste der 2 376 österreichischen Gemeinden zum Download an. Zu einigen davon müsste es ja historische Aufnahmen, Pläne, Urkunden, etc. geben.

Mein Programm nimmt sich jetzt diese Liste, mischt einmal gut durch und sucht dann in Europeana nach Bildern, die den Ortsnamen im Titel der Aufnahme enthalten. Das erste Ergebnis wird dann jeweils bei Twitter mit Jahreszahl und gekürzter URL gepostet.

Nun denn, dann lade ich alle ganz herzlich ein, dem EuropeanaBot zu folgen!

Ajah, den Quellcode dazu gibt es natürlich auf meinem GitHub-Account!

Written by Peter

Juli 19, 2013 um 8:45 am

Veröffentlicht in Scripts, Software

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6 Antworten

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  1. Schöne Spielerei – kommt aber meist nicht viel sinnvolles raus (bei Ertl kommt z.B. ein Wahlkampfplakat der FDP von 1976). Aber der Hinweis auf Katzen-Content und die Passionsdarsteller bei der Mittagspause finde ich sehr schön🙂

    • Stimmt, die Europeana Suchfunktion ist da wirklich ein Schwachpunkt (Das VÖB Blog hatte auch schon darauf hingewiesen, dass „Franking“ einen Herrn Frank findet, da dürfte irgendein stemming eingebaut sein..)
      Die nächste Iteration wird mit Personennamen arbeiten, ich bin mal gespannt wie da dann die Ergebnisqualität ist..

      Peter

      Juli 23, 2013 at 9:03 am

  2. […] gut, der EuropeanaBot findet jetzt österreichische Orte und Katzenbilder.  Das ist ja alles ganz nett, aber doch ein sehr eingeschränktes […]

  3. […] EuropeanaBot ist ja kein Einzelphänomen, als Inspiration hatte ich ja schon den DPLABot erwähnt. Daneben gibt […]

  4. […] Moment ist das alles noch sehr primitiv, wie beim EuropeanaBot werden Ortsnamen als Suchterme verwendet und aus den Ergebnissen wird ein Blogpost erstellt. Die […]

  5. […] Begonnen hat der EuropeanaBot ja etwas provinziell: […]


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