Hatori Kibble

Jo eh…

Archive for Dezember 2011

Mit „EVA“ beim Bibliothekartag in Innsbruck

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Am heurigen (de_DE: diesjährigen) Bibliothekartag in Innsbruck hatten wir die Gelegenheit eines unserer MALIS Praxisprojekte vorzustellen: Den „Erwerbungsvorschlags-Assistenten“, kurz „EVA„. Vor kurzem wurden nun die Präsentationen auf die Website des Bibliothekartags gestellt:

“EVA hilft beim Bücherkauf!”
Effiziente Nutzung von Fernleihen für bedarfsorientierten Bestandsaufbau [PDF]

Themenblock: Serviceleistungen von Bibliotheken
Raum: Saal Brüssel, Erdgeschoß
Zeit: Donnerstag, 20.10., 16:30 – 17:00 Uhr

Abstract

Passive Fernleihen können – von Nutzern wahrgenommene – Mängel im lokalen Bestand einer Bibliothek aufzeigen. Diese Information kann von Fachreferenten für den effizienten Bestandsaufbau an der jeweiligen Institution genutzt werden.

Im Rahmen des Studienganges MALIS an der FH Köln wurde mit dem “ErwerbungsVorschlag-Assistenten” ein Verfahren konzipiert, welches den zuständigen Fachreferenten einer Bibliothek ermöglicht, vorab zu entscheiden ob eine passive Fernleihe als solches ausgeführt wird, oder stattdessen das gewünschte Medium für die eigene Bibliothek angeschafft wird. Dabei werden die Fernleihbestellungen nach bestimmten Kriterien gefiltert und in aufgearbeiteter Form für die jeweils zuständigen Fachreferenten bereitgestellt.

Ergebnis des Projektes ist ein Modul zur automatisierten Analyse von Fernleihen, eine Fachreferentenoberfläche zum Bearbeiten der Erwerbungsvorschläge, sowie eine Tracking-Schnittstelle für Endnutzer.

Der Vortrag erläutert das Projekt und stellt den funktionierenden Prototypen des Modells vor.

Kurzbiografien

Ania López

  • Studium der Mathematik (Diplom 2004, Promotion 2008) an der Heinrich-Heine-Uni-versitätDüsseldorf.
  • Seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen.
  • Tätigkeitsbereich ist das Fachreferat Mathematik und IT-bezogene Projekte (OPACEntwicklung,
  • Bibliotheksportal, Zeitschriftenkatalog).

Peter Mayr

  • Erststudium am Studiengang Informationsberufe in Eisenstadt mit dem Abschluss Mag. (FH).
  • Seit 2002 beschäftigt am Hochschulbibliothekszentrum NRW in Köln. Tätigkeitsbereiche sind kooperative Systeme (DigiLink, DigiAuskunft) und technische Administration der Online-Fernleihe für Monographien.
Unser Vortrag war übrigens nicht der einzige von AbsolventInnen des MALIS09 Jahrgangs: Susanne Lehnard-Bruch stellte Ihre Masterarbeit zur Nutzung mobiler Bibliotheksservices vor und Conny Diebel sprach über die DNB Aktivitäten zur Langzeitarchvierung von E-Journals.

Written by Peter

Dezember 5, 2011 at 8:34 am

Veröffentlicht in Konferenzen

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„Snakkerdu dansk“* beim Bibliotheksgesetz?

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Aus der im „Internet ist ja eh genug Platz“-Abteilung…

Hørsholm Biblioteket, Denmark by TechSoup for Libraries  (CC by-nc)

Hørsholm Biblioteket, Denmark by TechSoup for Libraries (CC by-nc)

Heute habe ich meine Masterarbeit auf E-LIS hochgeladen. Ich fand es ja spannend, mich im Rahmen meines Studiums auch einmal näher mit Themen beschäftigen zu können die eben so gar nichts mit meiner täglichen Arbeit als Techniker in einer Verbundzentrale zu tun haben.

Ursprünglich wollte ich ja die Entwicklung eines Bibliotheksgesetzes in Nordrhein-Westfalen begleiten, da hat mir aber die Politik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber Deutschland hat ja genug Bundesländer…

Vorbild Dänemark? Vergleich des dänischen Bibliotheksgesetzes mit entsprechenden Initiativen in Deutschland

Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich der Bibliotheksgesetzgebung in Dänemark mit Deutschland. Die Verwaltungsstruktur und das politische Umfeld in beiden Ländern wird im Bezug auf das Bibliothekswesen dargestellt und verglichen. Weiters wird die Geschichte und der aktuelle Stand der Bibliotheksgesetzgebung in Dänemark und in den einzelnen Bundesländern Deutschlands beleuchtet und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung diskutiert. Das erste „richtige” Bibliotheksgesetz wurde 2008 in Thüringen erlassen. Die Inhalte dieses Thüringer Bibliotheksrechtsgesetz (ThürBibRG) werden mit denen der Novelle des dänischen “Lov om biblioteksvirksomhed” von 2000 verglichen. Im Fazit wird versucht, Folgerungen aus der dänischen legislativen Tradition zu ziehen und Perspektiven für eine eigenständige deutsche Entwicklung aufzuzeigen.

Naja, viel Spaß beim Lesen!



* Im Zweifelsfall sticht die Referenz an eine wunderbare österreichische Indie-Band die sprachliche Korrektheit..

Written by Peter

Dezember 1, 2011 at 8:17 pm