Hatori Kibble

Jo eh…

Archive for Januar 2011

Blogs als Quellen in der bibliothekarischen Fachkommunikation

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Als Artikel ist der folgende Text natürlich nicht wirklich gut, weil aufgrund der geringen Anzahl an ausgewerteten Quellen nicht wirklich aussagekräftig..

Trotzdem fand ich es interessant einmal systematisch die Literaturverzeichnisse von bibliothekarischen Publikationen zu untersuchen. Vielleicht ist das ja eine kleine Anregung für jemand mit mehr Zeit und Durchhaltevermögen so eine Untersuchung einmal systematischer durchzuführen..

Einleitung

Im August 2010 konstantierte Lambert Heller: „Das Web ist spätestens mit dem Aufkommen bibliothekarischer und archivarischer Fachblogs ab 2001 in Deutschland zu einem eigenständigen Raum der Fachkommunikation geworden“ (Heller, 2010).

In einem auf der InetBib Tagung 2010 vorgestelltem Projekt wurden die Wechselwirkungen zwischen der bibliothekarischen Mailingliste „InetBib“1, bibliothekarischen Blogs sowie konventionellen Fachzeitschriften untersucht und festgestellt, dass tendenziell Blogs Innovationsthemen zuerst aufgreifen (vgl. Barbers, Gennermann, & Hack, 2010).

Inwieweit aber spielen Weblogs eine Rolle in der „traditionellen“ Fachkommunikation über Publikationen? Werden diese als Quellen mit der gleichen „Wertigkeit“ wie Artikel in Fachzeitschriften wahrgenommen?

Um diese Frage zu beanworten, wurden die Literaturverzeichnisse von 2 bibliothekarischen Publikationsreihen untersucht.

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Written by Peter

Januar 30, 2011 at 7:58 pm

Veröffentlicht in Texte

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Jeden Tag eine gute (bibliothekarische) Tat!

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Vor einer Zeit hat Jürgen Fenn in einem Blogbeitrag auf einen Löschantrag der Literaturvorlage in Wikipedia hingewiesen und auch noch einmal die Wichtigkeit dieses Bausteins erklärt (Hervorhebung durch mich):

Sie erfüllt einen doppelten Zweck: Wird sie verwendet, wird das Zitat automatisch richtig formatiert. Aber darüberhinaus stehen die Daten auch gleich in einem Format bereit, das die weitere Verarbeitung der bibliographischen Daten erlaubt. Nur so können die Metadaten mithilfe von Tools wie Zotero ausgelesen und in einer Literaturverwaltung weiter bearbeitet werden. Die Stichworte hierzu lauten Semantic Web und Bibliothek 2.0. In der englischsprachigen Wikipedia ist die Literaturvorlage deshalb standardmäßig in Gebrauch. Sie ist die technische Voraussetzung dafür, bibliographische Angaben aus Wikipedia unmittelbar in einer wissenschaftlichen Arbeit weiter verarbeiten zu können.

Die gute Nachricht: die Vorlage bleibt! In der Begründung des Admins, der über die Beibehaltung entschieden hat, heißt es aber auch:

Ja, Neulinge können von der Vorlage abgeschreckt werden. Sie ist nicht besonders nutzerfreundlich, hat mithin zu viele Kategorien und ist nicht immer einwandfrei zu bedienen.

Aber Literaturaufnahmen sind ja eigentlich unser Spezialgebiet. Wir Bibliothekarinnen und Bibliothekare machen ja so etwas mit Begeisterung! 😉

Daher möchte ich einfach dazu aufrufen, einfach mal den „Zufälliger Artikel“ Link in der Wikipedia zu betätigen und wenn man dann auf einen Beitrag mit Literaturangaben stößt – und Zotero aber nichts erkennt – diese einfach im richtigen Format einzutragen (für das Recherchieren fehlender ISBNs gibt es noch ein Fleißsternchen..).

Mit dem Templator existiert auch ein Werkzeug, das schön an bibliothekarische Erfassungsmasken erinnert und diese Arbeit wirklich vereinfacht.

Alsdann, an die Tastaturen!

 

Written by Peter

Januar 21, 2011 at 8:28 pm

Veröffentlicht in Allgemein, Literaturverwaltung

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Zotero jetzt auch alleinstehend zu haben

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Im September wurde ja eine Version als eigenständiges Programm angekündigt, die es ermöglicht Zotero auch mit dem Internet Explorer Google Chrome oder Safari zu nutzen. Gestern schließlich wurde die erste Version dieses Standalone Clients veröffentlicht.

Ankündigung auf Twitter

Ankündigung auf Twitter

Das Programm kann eine bereits existierende Datenbank nachnutzen, dazu muss aber auf die neueste Version des Firefox-Addons aktualisiert werden.

Nach einer Installation der Safari Extension erscheint dann auch dort das Zotero Icon.

Zotero Icon in der Safari Werkzeugleiste

Zotero Icon in der Safari Werkzeugleiste

Damit Literaturnachweise importiert werden können muss zuerst das Programm gestartet werden. Die Oberfläche entspricht der Firefox-Erweiterung, da hat sich jetzt nichts groß getan. Auch der Import und das Erkennen verschiedener Medienarten funktionieren wie gewohnt.

Zotero mal alleinstehend

Zotero mal alleinstehend

Import mehrerer Nachweise

Ein kleiner Warnhinweis noch: die Zotero-Macher weisen eindrücklich darauf hin, dass es sich bei der jetzigen Veröffentlichung nur um eine Alpha-Version handelt und Probleme auftauchen können.

Aber trotzdem ist zu sehen, dass Zotero jetzt auch ein ernsthaftes Angebot an Safari und Internet Explorer Google Chrome Nutzer machen kann und damit eine weitere wichtige Entwicklungsstufe genommen hat.

Nachtrag: Danke für den Hinweis in den Kommentaren. Ich hatte Chrome und Internet Explorer verwechselt, für letzteren gibt es noch kein Plug-in.

Written by Peter

Januar 15, 2011 at 4:11 pm