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Archive for Dezember 2009

E-LIS und DigiAuskunft, die Zweite…

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Da ich gerade mit E-LIS beschäftigt war, habe ich gleich auch – natürlich nach Absprache mit den MitautorInnen – den zweiten DigiAuskunft Artikel hochgeladen:

Daniel, Frank and Maier, Christine and Mayr, Peter and Wirtz, Hans-Christian: Die Kunden dort bedienen, wo sie sind. BuB : Forum Bibliothek und Information, 2006, vol. 58, n. 7/8, pp. 558-562

Das Internet hat sich als erste Anlaufstelle für Informationen etabliert – sogar für regelmäßige Bibliotheksnutzer. Bibliotheken haben sich dieser Entwicklung angepasst und im Netz virtuelle Zweigstellen etabliert mit Online-Katalogen, digitalen Bibliotheken, Datenbanken und Endnutzer-Fernleihe. Eine neue Dienstleistung im Internet ist die DigiAuskunft. Das Projekt startete Anfang 2006 an der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund und kurz darauf an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, der Stadtbibliothek Köln, der Universitätsbibliothek Dortmund, der Kölner Stadtbibliothek und, seit April, an der Bibliothek der Fachhochschule Köln. An jeder teilnehmenden Institution waren einige – wenn auch nicht zu aufwändige – Voraussetzungen zu schaffen: Anpassung des Webformulars, Erstellung von Textbausteinen und lokalen Signaturen sowie die Entwicklung einer lokalen Wissensbasis. Eine interne Mailingliste diente der Unterstützung und der Diskussion von Softwareverbesserungen. Das System hat sich in der Praxis bewährt. Die Bearbeitung von Auskunftsanfragen hat sich wesentlich vereinfacht und kann von jedem Internet-PC aus durchgeführt werden. Ungefähr 80% der Anfragen betreffen lokale Gegebenheiten an den einzelnen Bibliotheken (zu den Beständen, den Benutzerkonten und speziellen Angeboten). Reine Auskunftsanfragen, wie die eines Nutzers in Amsterdam der einen Artikel über Westfälische Geschichte sucht sind noch eher selten. Dadurch war es bis jetzt selten notwendig eine Anfrage in den Auskunftsverbund weiterzuleiten. Im Laufe des Sommers werden 18 weitere Bibliotheken dem Verbund beitreten und weitere stehen bereits in den Startlöchern.

Der Artikel ist zwar jetzt auch schon etwas älter, aber dadurch das er die Geschichte dieses Projektes aus der Perspektive der beteiligten Bibliotheken erzählt immer noch ganz interessant..

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Written by Peter

Dezember 10, 2009 at 11:05 pm

Veröffentlicht in DigiAuskunft, Texte

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Für uns sind Sie keine (Ticket-)Nummer! (aber E-LIS ID 17345…)

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Vor inzwischen 2 Jahren fand die ODOK ’07 in Graz statt. Diese Tagung wurde gemeinsam von der VÖB (Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare) und der ÖGDI (Österreichische Gesellschaft für Information und Dokumentation) organisiert und ist so etwas wie der kleine Bibliothekartag in Österreich (vielleicht noch stärker mit einem Fokus auf eher „technische Themen“).

Dort nun durfte ich einen Vortrag zur DigiAuskunft halten:

Für uns sind Sie keine (Ticket-)Nummer! Erfahrungen aus dem virtuellen Auskunftsverbund DigiAuskunft

Die individuellen Stärken nutzen. Das war eine der Motivationen der Projektteilnehmer, die Dienstleistung Auskunft im Verbund anzubieten. 11 Stadt- und Hochschulbibliotheken haben sich zusammengeschlossen und Fragen zum spanischen Theater genauso wie Fragen zu brasilianischen Fußballstars bearbeitet. Doch lohnt sich ein Auskunftsverbund überhaupt? Die Bibliothek als Informationsdienstleister ist noch nicht im Bewusstsein unserer Benutzer-/innen angekommen. Weitaus zahlreicher sind Anfragen zu Service und Benutzung. In diesem Bereich kommt der Punkt Anfragemanagement ins Spiel. Mit der DigiAuskunft können auch diese „alltäglichen“ Benutzeranfragen effizienter als mit Mailverteilern bearbeitet werden. Schwierige Informationsanfragen können in den Verbund oder direkt an Partnerbibliotheken weitergeleitet werden. Auch die Bildung von lokalen Verbünden (z.B. auf Stadtebene) ist möglich. Der Beitrag beschreibt die Entwicklung des Systems mit Open-Source Komponenten und die bisherigen Erfahrungen aus den 20 Praxismonaten.

Dazu erschien dann 2008 auch ein Beitrag im Tagungsband. Das alles ist eigentlich nicht so wichtig und Schnee von gestern… Allerdings ist jetzt im Dezember die einjährige Sperrfrist des Verlages abgelaufen und ich konnte den Beitrag auf E-LIS hochladen. Das ging alles ziemlich unkompliziert und nach einer kurzen Begutachtungsphase twitterte E-LIS das neue Dokument.

Leider scheint bisher mein Beitrag der einzige dieser Tagung zu sein. Vielleicht gibt es ja noch andere AutorInnen die ihren Beitrag zugänglich machen wollen?

Written by Peter

Dezember 4, 2009 at 11:44 pm