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Mit “EVA” beim Bibliothekartag in Innsbruck
Am heurigen (de_DE: diesjährigen) Bibliothekartag in Innsbruck hatten wir die Gelegenheit eines unserer MALIS Praxisprojekte vorzustellen: Den “Erwerbungsvorschlags-Assistenten”, kurz “EVA“. Vor kurzem wurden nun die Präsentationen auf die Website des Bibliothekartags gestellt:
“EVA hilft beim Bücherkauf!”
Effiziente Nutzung von Fernleihen für bedarfsorientierten Bestandsaufbau [PDF]Themenblock: Serviceleistungen von Bibliotheken
Raum: Saal Brüssel, Erdgeschoß
Zeit: Donnerstag, 20.10., 16:30 – 17:00 UhrAbstract
Passive Fernleihen können – von Nutzern wahrgenommene – Mängel im lokalen Bestand einer Bibliothek aufzeigen. Diese Information kann von Fachreferenten für den effizienten Bestandsaufbau an der jeweiligen Institution genutzt werden.
Im Rahmen des Studienganges MALIS an der FH Köln wurde mit dem “ErwerbungsVorschlag-Assistenten” ein Verfahren konzipiert, welches den zuständigen Fachreferenten einer Bibliothek ermöglicht, vorab zu entscheiden ob eine passive Fernleihe als solches ausgeführt wird, oder stattdessen das gewünschte Medium für die eigene Bibliothek angeschafft wird. Dabei werden die Fernleihbestellungen nach bestimmten Kriterien gefiltert und in aufgearbeiteter Form für die jeweils zuständigen Fachreferenten bereitgestellt.
Ergebnis des Projektes ist ein Modul zur automatisierten Analyse von Fernleihen, eine Fachreferentenoberfläche zum Bearbeiten der Erwerbungsvorschläge, sowie eine Tracking-Schnittstelle für Endnutzer.
Der Vortrag erläutert das Projekt und stellt den funktionierenden Prototypen des Modells vor.
Kurzbiografien
Ania López
- Studium der Mathematik (Diplom 2004, Promotion 2008) an der Heinrich-Heine-Uni-versitätDüsseldorf.
- Seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen.
- Tätigkeitsbereich ist das Fachreferat Mathematik und IT-bezogene Projekte (OPACEntwicklung,
- Bibliotheksportal, Zeitschriftenkatalog).
Peter Mayr
- Erststudium am Studiengang Informationsberufe in Eisenstadt mit dem Abschluss Mag. (FH).
- Seit 2002 beschäftigt am Hochschulbibliothekszentrum NRW in Köln. Tätigkeitsbereiche sind kooperative Systeme (DigiLink, DigiAuskunft) und technische Administration der Online-Fernleihe für Monographien.
“Wer ist diese MALIS mit der Du die ganze Zeit rumhängst?”
…der Titel ist von einer Selbsthilfe-Facebook-Gruppe geklaut.
Diese Frage hat sich in den letzten paar Semestern oft gestellt, aber ein Ende ist glücklicherweise abzusehen.
MALIS steht für den “Weiterbildungs-Master Bibliotheks- und Informationswissenschaften” an der FH Köln, ein berufsbegleitender Studiengang in 4 Semestern.
Das 3. Semester ist im wesentlichen ein Projektsemester, in unserem Jahrgang war die Vorgabe ein großes Projekt mit einem Workload von 216 Stunden und 2 kleine mit jeweils 100 Stunden zu absolvieren.
Da die – hart erarbeiteten – Projektergebnisse eventuell auch für andere von Interesse sein können, hat die FH dankenswerterweise eine Publikation auf den Weg gebracht.
Das Buch ist im Dinges & Frick in der Reihe B.I.T innovativ erschienen und auch “open access” verfügbar.
Auf dem Server der FH kann man sich die einzelnen Beiträge oder auch den gesamten Volltext herunterladen.
Achim Oßwald, Haike Meinhardt, Hermann Rösch, Inka Tappenbeck (Hrsg.)
Dieser Band präsentiert ausgewählte Arbeitsergebnisse von Teilnehmern des berufsbegleitenden Weiterbildungs-Masterstudiengangs „Bibliotheks- und Informationswissenschaft“ (Master in Library and Information Science – MALIS) der Fachhochschule Köln. Die Beiträge dokumentieren Resultate von Projekten aus und mit der beruflichen Praxis.
Sie eröffnen Einblicke in die spezifische Form des praxisbezogenen Studierens, bei der sich erfahrene Bibliothekare zusammen mit Quereinsteigern aus anderen Disziplinen weiterqualifizieren – und dabei die wissenschaftliche Sicht in vielfältiger Weise konstruktiv mit der beruflichen Praxis im Bibliotheks- und Informationsbereich verbinden. In der hier präsentierten Auswahl spiegeln sich die konzeptionelle Vielfalt und das breite fachliche Spektrum der realisierten Projekte wider.
Die offizielle Präsentation ist übrigens am 8. Juni im Rahmen des Bibliothekartags. Der Verlag lädt am b.i.t. online Stand (G04a) um 15:30 ein. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!
Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten von Google Scholar
Im Rahmen meines Studiums musste ich einen kleinen Text zu Google Scholar verfassen:
Mayr, Peter: “Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten von Google Scholar”
- Einleitung
- Inhalte
- Oberfläche und Suchmöglichkeiten
- Nutzungsszenarien
- Prärecherche
- Kostenfreie Recherche
- Einfache Zitationsanalysen - Fazit
- Literaturverzeichnis
Da das ja auch immer etwas Arbeit macht, würde ich es schade finden, wenn das am PC Staub ansetzt. Im Internet ist ja viel Platz und vielleicht ist zumindest das zusammengesammelte Literaturverzeichnis von Interesse.

