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Jo eh…

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IFLA Tag 4 – Vom “Jewa System” und wachelnden Dolmetschern

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Gestern war also der Tag der Tage. Session 139: Treating print in an increasing digital collection: issues, dilemmas and directions mit meinem Vortrag zu unserem EVA-Projekt. Aus den Erfahrungen in Hamburg habe ich gelernt und noch ein paar rudimentäre Statistiken eingebaut, die ich netterweise von unseren Bibliotheken bekommen habe.

10 Minuten vor der Session wurde ich noch darauf hingewiesen, dass unser Paper einen doppelten Absatz wegen eines blöden copy/paste-Fehlers hat. Etwas unschön, aber immerhin ein Zeichen, dass das wer gelesen hat. ;-)

Während der Präsentation konnte ich einmal weit ausgreifendes Gestikulieren in der Dolmetscherkabine sehen, meine übersetzende Kollegin hat mir mitgeteilt, dass ich viel zu schnell spreche. Ich schiebe das auf meinen jugendlichen Enthusiasmus… Die Resonanz war ganz gut, es gab persönliche Nachfragen (unter anderem von einem Kollegen aus Aserbaidschan, der mit starkem russischen Akzent immer vom “Jewa System” sprach, hat ein bisschen gedauert, bis ich das als “EVA” identifizieren konnte ;-) . Auch auf Twitter gab’s eine Nachfrage und eine kleine Erwähnung in einem schwedischen Blog.

Für das Mitschreiben bei den anderen Vorträgen in der Session hatte ich nicht so wirklich die Ruhe, die Papers sind aber alle online verfügbar.

Geschrieben von Peter

August 15, 2012 um 1:35 nachmittags

Veröffentlicht in Konferenzen, wlic2012

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Auf zur IFLA!

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Vorbereitung ist alles

Vorbereitung ist alles..

Heute startet die Reise nach Helsinki zum IFLA World Library and Information Congress. In der Session “Treating print in an increasing digital collection: issues, dilemmas and directions” werde ich wieder einmal unser EVA-Projekt  aus dem MALIS-Studiengang vorstellen (meine Kollegin, die auch noch im Programm steht, konnte leider nicht mitkommen):

Conference Session 139

Treating print in an increasing digital collection: issues, dilemmas and directions

Acquisition and Collection Development

Congress track 3: Users driving access and services.

14 August 2012 13:45 – 15:45 | Room: Session Room 2 | SI

Die Organisation der Tagung hat mich schon einmal positiv beeindruckt: es gibt ausführliche “Joining Instructions” die einem zugeschickt werden, eine Session für Leute, die zum ersten Mal dabei sind (gut, das fängt zwar um halb neun an, dafür soll es Kaffee und Kuchen geben..) und ausführliche Richtlinien um lesbare Folien zu gestalten (so etwas würde ich mir auch für den Bibliothekartag wünschen, inklusive 10 Stunden Strafkatalogisierung in PI bei Zuwiderhandlung..)

Von Zuhause aus, kann man die Tagung etwa über den Twitter-Hashtag #wlic2012 mitverfolgen oder über den IFLA-Express. Wenn’s passt, werd ich auch hier noch etwas berichten.

Geschrieben von Peter

August 9, 2012 um 8:01 vormittags

Veröffentlicht in Konferenzen

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#bibtag12 Vortrag online

mit einem Kommentar

Hier noch der Vortrag vom Bibliothekartag:

“Patron driven acquisition einmal ganz analog”: Mit “EVA” nutzerorientiert erwerben und passive Fernleihen vermeiden
P. Mayr* 1, A. López* 2
1hbz Köln, Köln; 2UB Duisburg-Essen, Duisburg, *Contributed equally
Passive Fernleihen können – von Nutzern wahrgenommene – Mängel im lokalen Bestand einer Bibliothek aufzeigen. Diese Information kann von Fachreferenten für den effizienten Bestandsaufbau an der jeweiligen Institution genutzt werden.

Im Rahmen des Studienganges MALIS an der FH Köln wurde mit dem “ErwerbungsVorschlag-Assistenten” (EVA) ein Verfahren konzipiert, welches den zuständigen Fachreferenten einer Bibliothek ermöglicht, vorab zu entscheiden, ob eine passive Fernleihe als solches ausgeführt oder stattdessen das gewünschte Medium für die eigene Bibliothek angeschafft wird. Dabei werden die Fernleihbestellungen nach bestimmten Kriterien gefiltert und in aufgearbeiteter Form für die jeweils zuständigen Fachreferenten bereitgestellt.

Ergebnis des Projektes ist ein Modul der derzeitigen Online-Fernleihe des hbz zur automatisierten Analyse von Fernleihen, eine Fachreferentenoberfläche zum Bearbeiten der Erwerbungsvorschläge, sowie eine Tracking-Schnittstelle für Endnutzer.

Seit Oktober 2011 wird EVA von mehreren Bibliotheken im hbz-Verbund eingesetzt. Die Umwandlung von Fernleihen in Erwerbungsvorschlägen wirft natürlich Fragen in den beteiligten Institutionen auf: Gibt es eine Konkurrenz zwischen Erwerbung und Fernleihe? Wie sinnvoll ist es, auf diesem Weg Fernleihen zu vermeiden?
Erste Erfahrungsberichte und Ergebnisse aus den teilnehmenden Bibliotheken werden vorgestellt. Auch die mögliche Nachnutzung der Module in anderen Fernleihsystemen wird angesprochen.

 

Geschrieben von Peter

Mai 28, 2012 um 10:45 vormittags

Veröffentlicht in Konferenzen

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EVA in Hamburg und in Print

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Auf dem Bibliothekartag in Hamburg wird es auch einen Vortrag zu unserem “ErwerbungsVorschlagsAssistenten” geben

“Patron driven acquisition einmal ganz analog”: Mit “EVA” nutzerorientiert erwerben und passive Fernleihen vermeiden

Passive Fernleihen können – von Nutzern wahrgenommene – Mängel im lokalen Bestand einer Bibliothek aufzeigen. Diese Information kann von Fachreferenten für den effizienten Bestandsaufbau an der jeweiligen Institution genutzt werden.

Im Rahmen des Studienganges MALIS an der FH Köln wurde mit dem “ErwerbungsVorschlag-Assistenten” (EVA) ein Verfahren konzipiert, welches den zuständigen Fachreferenten einer Bibliothek ermöglicht, vorab zu entscheiden, ob eine passive Fernleihe als solches ausgeführt  oder stattdessen das gewünschte Medium für die eigene Bibliothek angeschafft wird. Dabei werden die  Fernleihbestellungen nach bestimmten Kriterien gefiltert und in aufgearbeiteter Form für die jeweils zuständigen Fachreferenten bereitgestellt.

Ergebnis des Projektes ist ein Modul der derzeitigen Online-Fernleihe des hbz zur automatisierten Analyse von Fernleihen, eine Fachreferentenoberfläche zum Bearbeiten der Erwerbungsvorschläge, sowie eine Tracking-Schnittstelle für Endnutzer.

Seit Oktober 2011 wird EVA von mehreren Bibliotheken im hbz-Verbund eingesetzt. Die Umwandlung von Fernleihen in Erwerbungsvorschlägen wirft natürlich Fragen in den beteiligten Institutionen auf: Gibt es eine Konkurrenz zwischen Erwerbung und Fernleihe? Wie sinnvoll ist es, auf diesem Weg Fernleihen zu vermeiden?
Erste Erfahrungsberichte und Ergebnisse aus den teilnehmenden Bibliotheken werden vorgestellt. Auch die mögliche Nachnutzung der Module in anderen Fernleihsystemen wird angesprochen.

Ein möglicher Workflow in EVADie Session findet am Dienstag ab 13:30 im Saal 8 unter dem Titel “Patron driven acquisition” statt und natürlich würde ich mich über viele ZuschauerInnen und spannende Diskussionen freuen!

Der letzte Vortrag dazu war ja beim Österreichischen Bibliothekartag in Innsbruck. Dazu ist jetzt der Tagungsband erschienen:

Die neue Bibliothek : Anspruch und Wirklichkeit ; 31. Österreichischer Bibliothekartag Innsbruck, 18. – 21.10.2011
Niedermair, Klaus, 1957- [Hrsg.] ; Österreichischer Bibliothekartag, 31, 2011, Innsbruck
Graz ; Feldkirch : Neugebauer , 2012

 Next stop Helsinki

Geschrieben von Peter

Mai 17, 2012 um 9:29 nachmittags

Veröffentlicht in Konferenzen, Texte

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Mit “EVA” beim Bibliothekartag in Innsbruck

mit 2 Kommentaren

Am heurigen (de_DE: diesjährigen) Bibliothekartag in Innsbruck hatten wir die Gelegenheit eines unserer MALIS Praxisprojekte vorzustellen: Den “Erwerbungsvorschlags-Assistenten”, kurz “EVA“. Vor kurzem wurden nun die Präsentationen auf die Website des Bibliothekartags gestellt:

“EVA hilft beim Bücherkauf!”
Effiziente Nutzung von Fernleihen für bedarfsorientierten Bestandsaufbau [PDF]

Themenblock: Serviceleistungen von Bibliotheken
Raum: Saal Brüssel, Erdgeschoß
Zeit: Donnerstag, 20.10., 16:30 – 17:00 Uhr

Abstract

Passive Fernleihen können – von Nutzern wahrgenommene – Mängel im lokalen Bestand einer Bibliothek aufzeigen. Diese Information kann von Fachreferenten für den effizienten Bestandsaufbau an der jeweiligen Institution genutzt werden.

Im Rahmen des Studienganges MALIS an der FH Köln wurde mit dem “ErwerbungsVorschlag-Assistenten” ein Verfahren konzipiert, welches den zuständigen Fachreferenten einer Bibliothek ermöglicht, vorab zu entscheiden ob eine passive Fernleihe als solches ausgeführt wird, oder stattdessen das gewünschte Medium für die eigene Bibliothek angeschafft wird. Dabei werden die Fernleihbestellungen nach bestimmten Kriterien gefiltert und in aufgearbeiteter Form für die jeweils zuständigen Fachreferenten bereitgestellt.

Ergebnis des Projektes ist ein Modul zur automatisierten Analyse von Fernleihen, eine Fachreferentenoberfläche zum Bearbeiten der Erwerbungsvorschläge, sowie eine Tracking-Schnittstelle für Endnutzer.

Der Vortrag erläutert das Projekt und stellt den funktionierenden Prototypen des Modells vor.

Kurzbiografien

Ania López

  • Studium der Mathematik (Diplom 2004, Promotion 2008) an der Heinrich-Heine-Uni-versitätDüsseldorf.
  • Seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen.
  • Tätigkeitsbereich ist das Fachreferat Mathematik und IT-bezogene Projekte (OPACEntwicklung,
  • Bibliotheksportal, Zeitschriftenkatalog).

Peter Mayr

  • Erststudium am Studiengang Informationsberufe in Eisenstadt mit dem Abschluss Mag. (FH).
  • Seit 2002 beschäftigt am Hochschulbibliothekszentrum NRW in Köln. Tätigkeitsbereiche sind kooperative Systeme (DigiLink, DigiAuskunft) und technische Administration der Online-Fernleihe für Monographien.
Unser Vortrag war übrigens nicht der einzige von AbsolventInnen des MALIS09 Jahrgangs: Susanne Lehnard-Bruch stellte Ihre Masterarbeit zur Nutzung mobiler Bibliotheksservices vor und Conny Diebel sprach über die DNB Aktivitäten zur Langzeitarchvierung von E-Journals.

Geschrieben von Peter

Dezember 5, 2011 um 8:34 vormittags

Veröffentlicht in Konferenzen

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