IFLA Tag 4 – Vom “Jewa System” und wachelnden Dolmetschern
Gestern war also der Tag der Tage. Session 139: Treating print in an increasing digital collection: issues, dilemmas and directions mit meinem Vortrag zu unserem EVA-Projekt. Aus den Erfahrungen in Hamburg habe ich gelernt und noch ein paar rudimentäre Statistiken eingebaut, die ich netterweise von unseren Bibliotheken bekommen habe.
10 Minuten vor der Session wurde ich noch darauf hingewiesen, dass unser Paper einen doppelten Absatz wegen eines blöden copy/paste-Fehlers hat. Etwas unschön, aber immerhin ein Zeichen, dass das wer gelesen hat.
Während der Präsentation konnte ich einmal weit ausgreifendes Gestikulieren in der Dolmetscherkabine sehen, meine übersetzende Kollegin hat mir mitgeteilt, dass ich viel zu schnell spreche. Ich schiebe das auf meinen jugendlichen Enthusiasmus… Die Resonanz war ganz gut, es gab persönliche Nachfragen (unter anderem von einem Kollegen aus Aserbaidschan, der mit starkem russischen Akzent immer vom “Jewa System” sprach, hat ein bisschen gedauert, bis ich das als “EVA” identifizieren konnte
. Auch auf Twitter gab’s eine Nachfrage und eine kleine Erwähnung in einem schwedischen Blog.
Für das Mitschreiben bei den anderen Vorträgen in der Session hatte ich nicht so wirklich die Ruhe, die Papers sind aber alle online verfügbar.
