„Bibliothek als kritischer Raum“
Ich hatte ja im Juni schon mal kurz auf die 50. Tagung der KRIBIBIs (Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Rennerinstitut) hingewiesen:
Bibliothek als kritischer Raum
Buch und Demokratie standen von jeher in enger wechselseitiger Beziehung. Heute findet der Zugang zu Bildung, Wissen und kritischer Auseinandersetzung mit der Gesellschaft über eine Vielfalt von Trägermedien statt. Bibliotheken sind als öffentliche Plätze und soziale Räume gefordert: Chancengleichheit bei der Informationsvermittlung, das Recht auf freie Meinungsäußerung, freie Forschung und politische und kulturelle Teilnahme an der Demokratie müssen durch bibliothekarische Arbeit unterstützt werden.
Aktuelle Transformationsprozesse im Informationswesen werfen die Frage der Verortung von Bibliotheken auf. Das 50.Seminar des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut KRIBIBI möchte sich deshalb auch mit dem künftigen Standort kritischer Bibliotheksarbeit auseinandersetzen.
Nun ist auch das Programm online. Es wird viel um Bildung gehen, aber es stellt sich beispielsweise auch die deutsche „Schwesterorganisation“ Akribie vor und es gibt Arbeitsgruppen zu kritischer Bibliotheksarbeit.
Alles in allem kann ich nur empfehlen hinzufahren. Anmelden kann man sich noch bis zum 30. Oktober.
Literaturverwaltungssysteme im Überblick
Am Montag fand in noblen Ambiente der Hofburg der Brainpool Kurs „Literaturverwaltungssysteme im Überblick“ statt.
Brainpool ist die Ausbildungsabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek, hat nichts mit deutschem Fernsehen zu tun..
Nach einer kleinen Einführung wurden gemeinsam Kriterien zur Evaluierung von Literaturverwaltungssystemen entwickelt und mit bestehenden Katalogen verglichen. Anhand dieser Punkte wurden dann in Kleingruppen verschiedene Systeme unter die Lupe genommen und diskutiert.
Gemeinsam näher angeschaut haben wir uns dann Citavi, Zotero und BibSonomy um für die verschiedenen Ausprägungen (stand-alone Programm, webbasiertes System, Mischform) jeweils ein Beispiel zu haben. Abschließend gab es noch Beispiele zum „Zusammenspiel“ Literaturverwaltungsysteme und Bibliotheken, sowie einige Tipps wie man bei dieser Thematik auf dem Laufenden bleiben kann.
Im Skriptum dazu, gibt es zu den drei genannten Systemen noch weitere Informationen.
1 Einleitung………………………………………………………………………………………………………………………… 4
2 Funktionalitäten von Literaturverwaltungssystemen……………………………………………………………… 5
2.1 Bibliographische Daten importieren………………………………………………………………………………5
2.1.1 Exkurs Mikroformate…………………………………………………………………………………………… 6
2.2 Bibliographische Daten verwalten…………………………………………………………………………………7
2.3 Bibliographische Daten exportieren……………………………………………………………………………… 7
3 Beispiele………………………………………………………………………………………………………………………….. 7
3.1 Citavi…………………………………………………………………………………………………………………………7
3.1.1 Übersicht……………………………………………………………………………………………………………. 7
3.1.2 Datenimport……………………………………………………………………………………………………….. 7
3.1.3 Verknüpfungen mit Textverarbeitungen…………………………………………………………………..8
3.1.4 Besonderheiten………………………………………………………………………………………………….. 11
3.1.5 Weitere Informationen…………………………………………………………………………………………11
3.2 Zotero………………………………………………………………………………………………………………………12
3.2.1 Übersicht………………………………………………………………………………………………………….. 12
3.2.2 Datenimport……………………………………………………………………………………………………… 13
3.2.3 Verknüpfungen mit Textverarbeitungen…………………………………………………………………14
3.2.4 Kollaboratives Arbeiten……………………………………………………………………………………… 14
3.2.5 Besonderheiten…………………………………………………………………………………………………..15
3.2.6 Weitere Informationen…………………………………………………………………………………………16
3.3 BibSonomy……………………………………………………………………………………………………………… 17
3.3.1 Übersicht………………………………………………………………………………………………………….. 17
3.3.2 Datenimport……………………………………………………………………………………………………… 17
3.3.3 Verknüpfung mit Textverarbeitungen…………………………………………………………………….18
3.3.3.1 Exkurs: BibSonomy Daten als als Literaturdatenbank in OpenOffice verwenden. .18
3.3.3.1.a Daten exportieren………………………………………………………………………………….18
3.3.3.1.b Literaturdatenbank erstellen………………………………………………………………….. 19
3.3.3.1.c Einträge zitieren und Literaturverzeichnis erstellen…………………………………..22
3.3.4 Kollaboratives Arbeiten……………………………………………………………………………………… 24
3.3.5 Besonderheiten…………………………………………………………………………………………………..24
3.3.6 Weitere Informationen…………………………………………………………………………………………25
4 Weiterführende Informationen……………………………………………………………………………………………26
5 Lizenz……………………………………………………………………………………………………………………………. 27
6 Literaturverzeichnis…………………………………………………………………………………………………………. 28
BibSonomy Daten als Literaturdatenbank in OpenOffice verwenden
In BibSonomy gibt es keine direkte Verknüpfung mit Textverarbeitungen, wie beispielsweise das Zotero Plugin in Word oder OpenOffice.
BibSonomy nutzt sehr stark das BibTeX Format. Über den BibTeX Export kann man daher die Daten z.B. im LaTeX Satzsytem einfach weiterverarbeiten oder bestehende BibTeX Werkzeuge wie Bibtex4Word oder JabRef (ebenfalls mit Word und OpenOffice Anbindung) verwenden.
Daneben weisen die Hersteller auch auf externe Zusatzprogramme wie „CiteSmart“ oder die Möglichkeit den Umweg über Zotero zu nehmen hin.
Ich möchte heute aber zeigen, wie man einen Export der BibSonomy Daten direkt als Literaturdatenbank in OpenOffice einbinden kann.
E-Book Freitag VI – und Schluss
Nachdem ich einige Quellen für Inhalte erwähnt (public domain Quellen, Verlage, creative commons-Literatur, kommerzielle Portale) und einige ausgelassen habe (Google Books, Projekt Gutenberg) pausiert diese Reihe. Es kann sein, dass in Zukunft noch weitere Einträge hinzukommen, aber dass muss nicht unbedingt an einem Freitag sein.
Auch wenn ich das Mobileread Forum schon einmal erwähnt habe: Zum Geburtstag von Mohandas Karamchand Gandhi passt das gerade.
Gandhi, Mohandas K.: An Autobiography
„I have nothing new to teach the world. Truth and nonviolence are as old as the hills.“ – Mohandas K. Gandhi
In 1925, at the age of 56, Gandhi began writing a series of articles that were printed in Young India and that would become his autobiography which is subtitled The Story of My Experiments with Truth. The tome is a small portion of his extensive writings which mostly appeared in the form of personal letters and newspaper articles. It predates his Salt March and the nearly two decades of further work for people which led to Indian independence in 1947. It is written assuming that the reader has some knowledge of the events of the time, so it may be useful to read a biography of Gandhi (e.g., Chadha’s Gandhi: A Life) before reading this autobiography. Gandhi also spends many chapters on issues that many would consider mundane including his dietetic habits. All of these facts prevent the reader from being at all satisfied in understanding the man from a simple reading of this autobiography. But the work is nonetheless informative and critically important in that it reveals many of his early thoughts and the events that shaped his character and drove his thinking and actions.
Dieses Buch ist leider nur im LRF Format verfügbar. LRF ist eine Variante von BBeB (BroadBand eBook) , proprietär und nicht wirklich gut dokumentiert. Trotzdem gab es Enthusiasten die es schafften diverse Konverter zu schreiben.
Allgemein kann man aber sagen, dass das LRF Format ohnehin durch die immer größere Verbreitung von EPub immer mehr an Bedeutung verliert. Und das ist gut so.
Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten von Google Scholar
Im Rahmen meines Studiums musste ich einen kleinen Text zu Google Scholar verfassen:
Mayr, Peter: „Aufbau und Nutzungsmöglichkeiten von Google Scholar“
- Einleitung
- Inhalte
- Oberfläche und Suchmöglichkeiten
- Nutzungsszenarien
- Prärecherche
- Kostenfreie Recherche
- Einfache Zitationsanalysen - Fazit
- Literaturverzeichnis
Da das ja auch immer etwas Arbeit macht, würde ich es schade finden, wenn das am PC Staub ansetzt. Im Internet ist ja viel Platz und vielleicht ist zumindest das zusammengesammelte Literaturverzeichnis von Interesse.
E-Book Freitag V
Diesmal den Umweg über den Verlag..
Der PeP-Verlag ist eine Gründung der Verlagsgruppe Random House (wiederum der Bertelsmann Gruppe zugehörig) und existiert seit 1999. PeP wurde explizit als Vetrieb für E-Books gegründet. Der Katalog listet derzeit 1534 Titel (ein großer Teil übernommen aus dem Goldmann Verlag).
Vorstellen möchte ich aus dem Programm die Kassandra Verschwörung von Ian Rankin. Rankin ist speziell für seine Inspektor Rebus Krimis bekannt, hat aber auch unter dem Pseudonym Jack Harvey Romane veröffentlicht.
In der Detailseite gibt es die Möglichkeit im Buch zu suchen oder zu blättern. Der eigentliche Kauf (wieder im EPub Format) passiert dann über Links zu Buchhändlern wie Libri, Bol, oder Buecher.de
In der „Kassandra Verschwörung“ wird eine Terroristin durch ein buntes Team aus englischen und französischen Polizisten und Geheimdienstlern gejagt. Auch wenn es teilweise etwas klischeehaft wirkt (die hübsche französische Agentin die im 2CV herumkurvt) und durch die deutsche Übersetzung einiges an Wortwitz verlorengeht ist es doch eine ziemlich spannende Geschichte (wenn auch kein Vergleich zur Inspektor Rebus Serie)..
Sie ist eine der gefährlichsten Auftragskillerinnen, denn sie verfehlt ihr Ziel nie. Niemand kennt ihre wahre Identität; alle nennen sie nur voller Ehrfurcht „Witch“ – Hexe. Der noch unerfahrene Geheimagent Michael Barclay ahnt nicht, dass er dieser Frau bedrohlich nahe kommt, als er die Explosion zweier Yachten im Ärmelkanal untersucht. Erst sein Kollege Dominic Elder, eigentlich bereits im Ruhestand, bringt ihn auf die Idee, dass die Hexe mit den Vorfällen etwas zu tun haben könnte. Doch weitere Unterstützung erfährt Barclay durch Elder nicht, denn dieser hat noch eine eigene Rechnung mit der Hexe offen …
Noch ein Hinweis: Ich bin immer auf der Suche nach interessanten Quellen für E-Books. Also wenn die p.t. LeserInnen noch Tipps haben, bitte einfach in den Kommentaren posten!
E-Book Freitag IV
Diesmal zur Abwechslung etwas deutschsprachiges..
Der txtr-reader wurde ja schon mehrfach angekündigt (auch in bibliothekarischen Blogs) offizieller Start ist auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober.
Was allerdings schon zugänglich ist, ist das txtr Portal. Neben den üblichen freien Inhalten gibt es dort auch eine grosse Sammlung an Lego Anleitungen aber auch einen Store Bereich in dem Bücher gekauft werden können. Der Bereich umfasst immerhin über 6 300 Bücher, die meisten aus dem Bereich Belletristik. In den nächsten Wochen soll das Angebot aber noch erweitert werden. Als Format kommt EPub mit Adobe DRM zum Einsatz.
Vorstellen möchte ich aber heute einen Klassiker und zwar den Golem von Gustav Meyrink (txtr-Download).
Dieser Roman erschien erstmals in Buchform 1915, gilt als Klassiker der phantastischen Literatur und wird wegen seiner Struktur auch schon mal als „impressionistisches Traumbild“ beschrieben.
Langsam wurde mir endlich klar, daß ein seltsames Wesen vor mir stand – vielleicht schon, seit ich hier saß, dagestanden hatte – und mir die Hand hinstreckte:
Ein graues, breitschultriges Geschöpf, in der Größe eines gedrungen gewachsenen Menschen, auf einen spiralförmig gedrehten Knotenstock aus weißem Holz gestützt.
Wo der Kopf hätte sitzen müssen, konnte ich nur einen Nebelballen aus fahlem Dunst unterscheiden.
Ein trüber Geruch nach Sandelholz und nassem Schiefer ging von der Erscheinung aus.
Ein Gefühl vollkommenster Wehrlosigkeit raubte mir fast die Besinnung. Was ich die ganze lange Zeit an nervenzernagender Qual mitgemacht, drängte sich jetzt zu Todesschrecken zusammen und war in diesem Wesen zur Form geronnen.
Mein Selbsterhaltungstrieb sagte mir, ich würde wahnsinnig werden vor Entsetzen und Furcht, wenn ich das Gesicht des Phantoms sehen könnte, – warnte mich davor, schrie es mir in die Ohren – und doch zog es mich wie ein Magnet, daß ich den Blick von dem fahlen Nebelballen nicht wenden konnte und darin forschte nach Augen, Nase und Mund.
Aber so sehr ich mich auch abmühte: der Dunst blieb unbeweglich. Wohl glückte es mir, Köpfe aller Art auf den Rumpf zu setzen, doch jedesmal wußte ich, daß sie nur meiner Einbildungskraft entstammten.
Die Sage zum Golem bildet lediglich den Hintergrund der Handlung, das Buch ist keine Adaption davon.
Noch ein Hinweis: Ich bin immer auf der Suche nach interessanten Quellen für E-Books. Also wenn die p.t. LeserInnen noch Tipps haben, bitte einfach in den Kommentaren posten!
E-Book Freitag III
Der dritte Eintrag in meiner Serie bei dem „Freitag“ leider etwas metaphorisch zu sehen ist. Dafür gibt es wieder etwas Bibliothekarisches…
Vorstellen möchte ich heute Feedbooks, die sich selber als „cloud service for digital publishing/distribution“ bezeichnen. Die Gründer kommen aus Frankreich und bieten neben den üblichen Angebot an public domain Büchern auch die Möglichkeit eigene Werke zu publizieren. Dadurch finden sich z.B. auch einige Werke des brasilianischen Autors Paulo Coelho im Angebot (wem’s halt gefällt..).
Interessant ist aber auch die Möglichkeit sich eigene „Zeitungen“ aus verschiedenen RSS Feeds zusammenstellen zu können. Hier etwa ein Beispiel in dem
zu einer Zeitung namens „Favorite Tech News“ kombiniert werden. An Formaten werden EPub, Mobipocket/Kindle und PDF angeboten. Die PDFs kann man auch in Seitengrösse, Schriftart und -grad anpassen um die Lesbarkeit bei kleineren Bildschirmen zu erhöhen.
Vorstellen möchte ich aber heute den „Obnoxius librarian from hades“ von Dennie Heye. Dieses Buch ist quasi eine Variante des „Bastard Operators From Hell“, allerdings verlegt in die Bibliothekswelt.
Satire from a librarian in a large bureaucracy, trying to survive boring meetings, clueless managers, reorganisations, offshored helpdesks and l-users (library users).
Hier z.B. die wunderbare Schilderung eines Auskunftsvorgangs via Chat:
But once in a while a user passes the test and a chat window pops up on my computer. It is key to give the user the idea that they are getting help, but are better off sorting things out themselves in the future.
So I type very slowly and answer like ELIZA, the well-known computer program that simulates to be a psychoanalyst.
„I have a problem with finding information.“
„How are you today? What would you like to discuss?“
„Fine, thanks – I can’t seem to find the internal standards for setting up DPERs.“
„I see“
„Well, can you help me?“
„Please tell me more about your problem.“
„Like I said, I can’t find the standards for DPERs.“
„That sounds interesting. Tell me more about DPERs.“
„You know DPERs, don’t you? Those are our company standards.“
„Why do you worry about company standards?“
„I don’t worry about them!! I want to find them!!“
„What would it mean to you if you find the DPERs?“
„I need to finish my project asap!“
„That is quite interesting. Tell me more.“
„I don’t have TIME to tell you about my project. I need the DPERs FAST!!“
„You seem agitated. Why is that?“
„You are not helping me! Can you help me find the standards or not??“
„Why do you think I am not helping you?“
„You don’t answer my questions. For one last time: where are the DPERS??!!“
„You seem obsessed with DPERs. I will transfer this chat session to the company psychologist for further discussion.“
And off they go. It sometimes breaks my heart to see how hard working colleagues buckle under the pressure. But of course I am always there to steer them towards professional help.
Wer auf das E-Book Foramt verzichten will, kann einzelne Episoden übrigens auch im gleichnamigen Blog des Autors nachlesen.
Noch ein Hinweis: Ich bin immer auf der Suche nach interessanten Quellen für E-Books. Also wenn die p.t. LeserInnen noch Tipps haben, bitte einfach in den Kommentaren posten!
E-Book Freitag II
Beim zweiten Eintrag in dieser Serie gibt es sogar einen Bibliotheksbezug, aber dazu später mehr…
Heute wage ich mich in das Feld der Creative Commons lizenzierten Bücher. Auch wenn dieser Bereich noch überschaubar ist, so wächst doch die Anzahl der Autoren, die – entweder parallel zur herkömmlichen Printausgabe oder ausschließlich – ihre Texte elektronisch unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung stellen.
Einer der ersten war Cory Doctorow, welcher bereits 2003 seinen Roman „Down and Out in the Magic Kingdom“ zusätzlich zur Printausgabe auch elektronisch unter einer CC Lizenz veröffentlichte. Das Interessante daran ist, dass auch der Heyne Verlag (bzw. die Muttergesellschaft Random House) nachzog und die deutsche Übersetzung ebenfalls frei verfügbar machte. (Übrigens halfen Mitglieder der österreichischen Netzkünstler Monochrom bei der Übersetzung mit, um Entsprechungen für den „netspeak“ des Buches zu finden.)
Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller ist Doctorow im Internet vor allem als Mitbetreiber des Blogs BoingBoing bekannt und brachte es sogar auf Cameo Auftritte im populären xkcd Comic.
Vorstellen möchte ich heute „Little Brother“, sein jüngstes Buch, das mehrere Preise gewann und auch für den Hugo Award – einem der bedeutendsten Preise für Science Fiction und Fantasy Literatur – nominiert wurde.
E-Book Freitag I
Auch wenn jetzt auf einmal 1 Million Bücher im ePub Format in Google Books heruntergeladen werden können und es erste Zeitungs-Abos für E-Books gibt so stellt sich doch manchmal die Frage ob es denn bereits genügend verfügbare Inhalte für solche Lesegeräte gibt.
Aus diesem Grund möchte ich in diesem Blog die neue Serie E-Book Freitag starten, darin will ich einzelne E-Books und vor allem – vorwiegend nicht-kommerzielle – Quellen vorstellen.
Den Anfang macht „Joe Muller Detective“ von Augusta (bzw. Auguste) Groner.
Die Criminalbibliothek hat eine kurze biographische Notiz zur Autorin:
Erste Kriminalschriftstellerin Österreichs – Erfinderin eines der ersten deutschsprachigen „Seriendetektive“ (Joseph Müller) : Auguste Groner gehört zweifellos zu den wichtigsten Vertreterinnen des Genres im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Vor ihrer Verheiratung mit dem Historiker Richard Groner besucht Auguste Kopallik, Tochter eines Rechnungsbeamten, eine Malschule und die Lehrerinnenbildungsanstalt. Ab 1876 arbeitet sie als Volksschullehrerin. Neben Kriminalerzählungen, die vor allem als Fortsetzungsreihen in der Bibliothek der Unterhaltung und des Wissenserscheinen, schreibt sie auch phantastische Erzählungen, Jugend- und Heimatbücher. 1894 gründet sie die Österreichische Jugendzeitung und dieÖsterreichische Jugendbibliothek.
